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10. September 2017 23:35
Kaum war 'Irma' da: Die ersten Toten auf den Keys
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Chronologie

Kaum war 'Irma' da: Die ersten Toten auf den Keys

Mit voller Wucht: So zog der Monster-Hurrikan durch Florida: die Chronologie.

„Irma“ schlägt auf. Der Hurrikan zieht über Cudjoe Key (knapp 2.000 Einwohner) und die Insel Marathon, 24 Kilometer südöstlich von Key West. Erste Tote werden gemeldet: Drei Menschen sterben bei Verkehrsunfällen. Schon zuvor hat „Irma“ Kubas Norden verwüstet. Insgesamt starben in der ¬Karibik 22 Menschen durch „Irma“.

St. Petersburg, Florida, 16.04 Uhr

Der Sturm tobt über den Keys. Aber „Irma“ zieht nicht nach Miami weiter, sondern entlang der Westküste Richtung St. Petersburg. Windböen bis 250 km/h bringen Sturmfluten, überschwemmen die Küstenregionen.  Irma wird zwar von Stärke 4 auf 3 heruntergestuft – doch auch für Miami gibt es keine Entwarnung. Das Monster  hat einen Durchmesser von 1.000 Kilometern: Zerstörerische Winde toben um das Zentrum. 1,1 Millionen Haushalte sind ohne Strom.

Tampa, 17.15 Uhr

Die Metropole in West-Florida wartet auf den großen Knall.




 

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Insbesondere im Herbst und Winter auftretende Temperaturumkehrschicht der Atmosphäre. Bei windschwachem Hochdruckwetter kühlen sich die bodennahen Luftschichten in den langen Nächten stark ab. Und weil kalte Luft schwerer ist, als warme Luft, sammelt sich diese Kaltluft in Mulden, Senken und Flußtälern, wo sich dann häufig Nebel bildet. Schafft es die Sonne tagsüber nicht mehr, diese Kaltluftseen ausreichend zu erwärmen, so löst sich der Nebel mitunter tagelang nicht mehr auf. Gleichzeitig ist es auf den Bergen häufig sonnig und mild, denn die leichtere, weil wärmere Höhenluft liegt nun wie ein Kochtopfdeckel über der kalten Nebelluft. Eine ausgeprägte Inversionswetterlage wird erst mit Annäherung von Schlechtwettergebieten aufgelöst, weil der dann stärkere Wind dann die beiden unterschiedlichen Luftschichten durchmischt und so den Nebel auflöst.
 
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