29. November 2020 | 13:32 Uhr

Rekordtemperaturen

45,7 Grad: Mega-Hitzewelle in Australien

Experten warnen vor verheerenden Buschfeuern.

Sydney. Inmitten einer außergewöhnlichen Hitzewelle hat Sydney die heißeste Novembernacht seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt. Nach Angaben der Meteorologen sank die Temperatur in der Nacht auf Sonntag in der größten Stadt Australiens nicht unter 25,3 Grad Celsius, um 4.30 Uhr waren es schon wieder 30 Grad. Die Einwohner des australischen Bundesstaats New South Wales leiden derzeit unter einer Hitzewelle mit Tageshöchstwerten von über 40 Grad.

Im Südosten des Bundesstaats wurden tagsüber bereits Rekordtemperaturen von 43,2 Grad in Griffith und 45,7 Grad in Mildura gemessen - die höchsten im Monat November. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Buschbränden.

Heftige Feuer im vergangenen Jahr

Bereits im vergangenen Jahr wüteten im dem Bundesstaat heftige Feuer, die ein Gebiet von der Größe Großbritanniens niederbrannten. Damals starben 33 Menschen, Zehntausende mussten ihre Häuser verlassen.
 
Erst vor zwei Wochen hatten Experten davor gewarnt, dass das Land sich angesichts des Klimawandels auf Buschfeuer, Dürreperioden und Zyklone einstellen müsse. Australiens konservativer Regierungschef Scott Morrison hatte den Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und den Bränden wiederholt verharmlost. Er will Australien zu einem der weltweit führenden Exporteure von fossilen Brennstoffen machen.

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Schneeregen im W und N, Schneeschauer im O, -5/+4°

Zunächst überwiegen die Wolken und es schneit oder regnet vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich zeitweise. Stellenweise besteht vorübergehend Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1300m. Im Osten gibt es nur ab und zu leichten oder unergiebigen Schneefall. Am Nachmittag lockert es von Western regional etwas auf, und der Niederschlag wird weniger. Am späten Nachmittag oder zum Abend hin wird der Niederschlag im Westen wieder häufiger. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg teils lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Temperaturen in der Westhälfte. Heute Nacht: Eine weitere Störungszone erfasst die Alpennordseite. Verbreitet ist von Vorarlberg, über Salzburg bis zum Alpenostrand zeitweise mit Schneefall, in tiefen Lagen teils auch mit Schneeregen zu rechnen. Einzelne Ausläufer erreichen auch den Süden. Hier bleibt es aber oft auch trocken. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und nördlich davon mäßig, in höheren Lagen lebhaft aus West, abseits davon weht er nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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