20. Mai 2022 | 17:22 Uhr

hitze.jpg © Symbolbild (Getty Images)

Andalusien als Hitzepol

41 Grad im Mai! Hitze-Welle rollt über Spanien

Teile Spaniens leiden unter einer verfrühten Hitzewelle schon im Mai. Am Freitagnachmittag zeigte das Thermometer in der Stadt Andújar in Andalusien 41 Grad an.  

Die ebenfalls im Süden liegenden Großstädte Sevilla und Córdoba meldeten 39 Grad. Das waren Rekordtemperaturen für einen so frühen Zeitpunkt im Jahr. Im Inneren der Ferieninsel Mallorca wurden 35 Grad erreicht.

Auch nach Sonnenuntergang gibt es kaum Abkühlung. Denn in weiten Teilen Süd- und Zentralspaniens fallen die Temperaturen derzeit auch nachts nicht unter 20 Grad, am heißesten waren die Nächte in Jaén mit 26 Grad Tiefsttemperatur. Die heißen Luftmassen sollten am Samstag weiter Richtung Norden ziehen. Dann kommt auch die Millionenmetropole Madrid bei bis zu 36 Grad richtig ins Schwitzen.

"Der Sommer frisst den Frühling", titelte die Zeitung "El País" angesichts von Jahr zu Jahr früher einsetzender Hitzewellen. Die einzige plausible Erklärung für dieses Phänomen sei der Klimawandel, zitierte die Zeitung den Sprecher des spanischen meteorologischen Instituts Aemet, Rubén del Campo. Erst kommende Woche können die Menschen im Süden mit etwas Linderung rechnen. Dann sollen die Höchsttemperaturen "nur noch" um die 30 Grad betragen.
 

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Überwiegend trüb und oft Regen. 3/9°

Immer wieder ziehen Wolkenfelder über das Land, dazwischen gibt es aber auch zeitweise sonnige Auflockerungen, vor allem nördlich des Alpenhauptkamms. Im Laufe des Nachmittags setzt im Westen mit Kaltfrontdurchzug schauerartiger Niederschlag ein, bei einer Schneefallgrenze um 1200m. Zudem lebt dort mit Störungsdurchzug kräftiger, teils stürmischer Westwind auf. Sonst weht der Wind meist schwach bis mäßig aus eher Ost bis Süd und erst in den Abend- und Nachtstunden breitet sich der lebhafte bis starke Westwind ostwärts aus. Tageshöchsttemperaturen zwischen 5 und 13 Grad. Heute Nacht: Die Nacht verläuft in vielen Landesteilen zunächst dicht bewölkt und vor allem nördlich des Alpenhauptkammes regnet oder schneit es gebietsweise bei einer Schneefallgrenze zwischen 900m und 1300m Seehöhe. In der zweiten Nachthälfte lockert die Wolkendecke zeitweise auf, vor allem im Süden und im Nordosten des Landes. Der Westwind weht nördlich des Alpenhauptkamms vielfach lebhaft, in exponierten Lagen auch stark, nur im Süden und Südosten bleibt es schwach windig. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 2 und plus 6 Grad.
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