31. Mai 2016 | 08:04 Uhr

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1 Woche Sauwetter

4 Tote bei Unwetter-Chaos

Unwetter-Chaos verwüstet halb Europa - "Elvira" brachte verheerendes Wetter.

Das Extrem-Wetter legte Teile des Landes lahm. Es gibt keine Entwarnung: Die Gefahr bleibt.

2.000 Feuerwehrleute im Einsatz, gef lutete Straßenzüge und Dutzende überschwemmte Keller, mehr als 1,5 Millionen Euro Hagel-Schäden in der Landwirtschaft. Vergangenes Wochenende brachte nicht nur Hitze von bis zu 29,7 Grad (Samstag in Wien-Innere Stadt), sondern auch extrem viele Unwetter:

Tennisballgroßer Hagel hielt Kitzbühel in Atem
In Niederösterreich waren 750 Feuerwehrleute am Wochenende im Einsatz, in Oberösterreich Sonntagabend noch einmal 300. In Kitzbühel regnete es tischtennisballgroßen Hagel.

Auch Deutschland wurde nicht verschont: In Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen gingen heftige Gewitter nieder. Vier Menschen starben.

Auch im Flachland immer wieder Gewitter möglich
Fix ist: Das Schlimmste haben wir jetzt überstanden. "In den nächsten Tagen müssen wir zwar auch im Flachland immer wieder mit Gewittern rechnen, aber solch schwere wie am Wochenende sind nicht zu erwarten", erklärt Ariane Pf leger, Wetterexpertin bei der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik gegenüber ÖSTERREICH.

Eine Woche lang bleibt bei uns die Unwetter-Gefahr
Weil sich Tief "Elvira" über uns festsetzt, bleibt es noch die ganze Woche über wechselhaft. Immer wieder muss örtlich mit teils heftigen Gewittern gerechnet werden, auch kleinräumige Überschwemmungen sind möglich. Temperaturen: zwischen 22 und 26 Grad.

Österreich Wetter

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Wechselnd bewölkt, Schauer und böiger Wind. 10/19°

Störungseinfluss sorgt über Österreich verbreitet für trübes Wetter. Häufig regnet es aus den vielen dichten Wolken und besonders von Osttirol bis in die Obersteiermark auch intensiv. Längere trockene Phasen sind nur in Niederösterreich sowie im Südosten zu erwarten. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag schließlich in die östlichen Landesteile aus und südlich des Alpenhauptkammes mischen sich auch Gewitter unter die Regenschauer. Der Wind weht meist nur schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 10 und 21 Grad, mit den höchsten Werten im Südburgenland. Heute Nacht: In den Abendstunden und in der Nacht regnet es teils noch intensiv und langanhaltend. Im Südosten des Landes an der Grenze zu Slowenien sind mitunter auch noch Gewitter unterwegs. Der Niederschlagsschwerpunkt erstreckt sich von Osttirol bis in den Nordosten des Landes. Bis zum Morgen lässt der Niederschlag aber insgesamt nach und auch die Wolkendecke lockert auf, vor allem im Westen des Landes. Der Wind weht schwach bis mäßig und in den höheren Lagen und vor allem im Nordosten lebhaft bis kräftig aus West bis Nord. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 4 bis 11 Grad.
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