10. Jänner 2018 | 11:12 Uhr

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Schnee-Chaos

Touristen in Zermatt sitzen weiter fest

Luftbrücke und Lawinensprengung: Zermatt in der Schweiz ist weiter von der Außenwelt abgeschnitten.

Die Bahnlinie in das wegen Lawinengefahr abgeschnittene Zermatt im Südschweizer Kanton Wallis wird doch nicht wie geplant eröffnet. Bei den Räumungsarbeiten seien größere Schneemassen als erwartet vorgefunden worden, teilte die Matterhorn-Gotthard-Bahn am Mittwoch mit. Die Strecke bleibe bis auf Weiteres geschlossen.

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"Die Schneemassen stammen von einer Lawine aus den Vortagen und waren beim vorherigen Erkundungsflug mit dem Helikopter nicht zu erkennen", hieß es am Mittwochvormittag auf der Website. Der weltberühmte Wintersportort war wegen Schneemassen und Lawinengefahr seit zwei Tagen wie andere Orte im Wallis auch von der Außenwelt abgeschnitten. Rund 13.000 Feriengäste saßen allein in Zermatt seit Montag fest, im Saas-Tal waren es weitere 2.000 Urlauber.

 

Luftbrücke per Hubschrauber


Aus Zermatt waren am Dienstag über eine Luftbrücke per Hubschrauber ein paar Dutzend Touristen ausgeflogen worden. Die meisten Gäste harrten aber aus und warteten darauf, dass die Skipisten wieder geöffnet werden. Nach Tagen mit dichtem Schneetreiben und Nebel waren die Menschen in Zermatt am Mittwoch bei Sonnenschein erwacht.

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Auch in den italienischen Alpen sind zahlreiche Straßen wegen Lawinengefahr gesperrt. Im Wintersportort Sestriere verschüttete bereits in der Nacht auf Dienstag eine Lawine ein Ferienhaus. Verletzt wurde aber niemand. Nicht nur im Piemont hielt Schnee die Einsatzkräfte in Atem. Im Aostatal war gebietsweise die höchste Lawinenwarnstufe 5 verhängt worden. Für Mittwoch wurde sie in der ganzen Region auf 4 gesetzt. Auch in Südtirol war die Lage angespannt.

Jetzt versuchen die Einsatzkräfte, mit gezielten Lawinensprengungen die Bahnstrecke wieder freizubekommen.

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Weiterhin heiß, kaum Gewitter. 19/34°

Hoher Luftdruck sorgt zur Wochenmitte für überwiegend sonniges und trockenes Wetter. Lediglich im Westen und Süden bilden sich über den Alpengipfeln einzelne Quellwolken. Mit diesen sind vor allem südlich des Alpenhauptkammes von Osttirol ostwärts einzelne Regenschauer oder Gewitter bis zum Abend nicht auszuschließen. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Nordwest bis Ost. Tageshöchsttemperaturen 27 bis 35 Grad. Heute Nacht: Letzte Regenschauer im Südwesten lassen in der Nacht auf Donnerstag rasch nach und auch letzte dichtere Wolken lösen sich auf. Damit geht es meist gering bewölkt, oft sogar sternenklar durch die Nacht. Der Wind aus unterschiedlichen Richtungen weht schwach bis mäßig. Bis zum Morgen gehen die Temperaturen auf 21 bis 15 Grad zurück.
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