26. Juni 2020 | 12:58 Uhr

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Schwere Gewitter

107 Tote bei Blitzeinschlägen in Indien

Während des Monsuns zwischen Juni und September kommt es in Indien häufig zu verheerenden Blitzeinschlägen

Bei mehreren Blitzeinschlägen im Norden und Osten Indiens sind am Donnerstag mindestens 107 Menschen getötet worden. Dutzende weitere Menschen seien bei den Einschlägen inmitten des jährlichen Monsuns verletzt worden, teilten die Behörden mit.
 
83 Menschen starben allein im verarmten ostindischen Bundesstaat Bihar. Es handle sich um eine der höchsten Todesfallzahlen durch Blitzeinschläge binnen eines Tages, die der Staat in den vergangenen Jahren verzeichnet habe, sagte der Katastrophenschutzminister von Bihar, Lakshmeshwar Rai. Mit einem Anstieg der Opferzahl sei zu rechnen. Aus dem benachbarten Bundesstaat Uttar Pradesh wurden 24 Tote gemeldet. Die meisten der Opfer stammten nach Behördenangaben aus dem Grenzgebiet zu Nepal.
 
Während des Monsuns zwischen Juni und September kommt es in Indien häufig zu verheerenden Blitzeinschlägen. Im Jahr 2018 starben dabei nach offiziellen Angaben landesweit insgesamt 2.300 Menschen. Der staatliche indische Wetterdienst warnte für diesen Freitag und Samstag vor weiteren heftigen Regenfällen im Bundesstaat Bihar. In mehreren Bezirken in dem Bundesstaat gibt es bereits massive Überschwemmungen.

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Von Westen her treffen in rascher Folge Störungszonen ein und bringen recht verbreitet Regen und Schneefall. In den Niederungen im Norden und Osten besteht am Vormittag vorübergehend auch Glatteisgefahr. Vor allem am Nachmittag und bis in die Nacht hinein fällt im Westen kräftiger Regen oder Schneefall. Die Schneefallgrenze steigt von 500 bis 700m tagsüber auf 900 bis 1300m Seehöhe an. Ganztägig trocken und zeitweise sonnig bleibt es im Süden und Südosten. Der Wind weht zunehmend mäßig bis lebhaft aus West, nur ganz im Osten und im Süden bleibt es windschwach. Tageshöchsttemperaturen 2 bis 10 Grad.
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