28. Juli 2015 | 13:41 Uhr

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Frankreich

10.000 Campinggäste flüchten vor Waldbrand

Feuer an Mittelmeerküste - drei Campingplätze wurden gerräumt.

Etwa 10.000 Campinggäste sind in Südfrankreich vor Waldbränden in Sicherheit gebracht worden. Die Feuerwehr ließ am Montag drei Campingplätze im Gebiet der Mittelmeerstadt Frejus räumen, wie die Behörden mitteilten. Verletzte gab es keine. Auf einem Campingplatz zerstörte das Feuer aber 30 Hütten, auf einem anderen zehn Hütten.

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Feuer wütete auf dem Camping-Platz Pin de la Legue bei Frejus; Foto: Reuters

In dem zwischen Marseille und Cannes gelegenen Departement Var wüteten den Behörden zufolge am Montag drei Feuer, die von starkem Wind weiter angefacht wurden. Mehr als 200 Feuerwehrleute waren im Einsatz, die aus der Luft von Löschflugzeugen unterstützt wurden.

Dagegen entspannte sich die Lage an der Atlantikküste nahe Bordeaux, wo ein Brand in den vergangenen Tagen mehr als 560 Hektar Wald zerstört hatte. Rund 600 Bewohner der Gegend, die ihre Häuser hatten verlassen müssen, sollten schrittweise zurückkehren. 300 Feuerwehrleute und zwei Löschflugzeuge waren aber weiterhin pausenlos im Einsatz.

Waldbrände auch in Spanien
Die anhaltend trockene Witterung machte auch den Feuerwehren im Nachbarland Spanien zu schaffen: Westlich von Barcelona waren etwa tausend Hektar Wald und Landwirtschaftsflächen von Bränden bedroht, wie aus der örtlichen Feuerwehr verlautete.

Der bereits seit dem Wochenende lodernde Brand bei Odena etwa 67 Kilometer westlich von Barcelona war auch am Montag nicht gelöscht. Die Rettungskräfte hofften jedoch, dass sich die Lage angesichts abflauender Winde entspannen wird. Am Sonntag waren in der Region etwa 800 Menschen zeitweise aus Wohngebieten in Sicherheit gebracht worden. Mehr als hundert mussten nach Feuerwehrangaben die Nacht in Sporthallen verbringen.

 

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Norden, Osten und Süden liegen über den Niederungen oft ganztägig Nebel- und Hochnebelfelder. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben dort oft auch am Nachmittag nur gering. Im Bergland überwiegt hingegen anfangs sehr sonniges Wetter. Von Westen ziehen bereits am Vormittag kompakte Wolken einer Störungszone auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach alpennordseitig ostwärts ausbreiten. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Tageshöchsttemperaturen 3 bis 11 Grad, am wärmsten mit Föhneinfluss zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel. Heute Nacht: Überwiegend trüb durch Hochnebel verläuft die Nacht im Osten. In den westlichen Landesteilen sind dichte Wolken und zeitweiliger Regen zu erwarten. Schnee fällt erst oberhalb von rund 1200m bis 1700m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland zum Teil lebhaft aus Südost bis Süd. Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht minus 4 bis plus 4 Grad.
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