30. August 2021 | 19:14 Uhr

hurricane ida.PNG

"Gefahr noch nicht vorbei"

Sturm "Ida": New Orleans rät Bürgern vor Rückkehr ab

Die Gefahr von Hurrikan Ida sei noch nicht gebannt. Bürger werden weiterhin gewarnt und aufgerufen, in Sicherheit zu bleiben. 

New Orleans:  Auch nach seiner Herabstufung vom Hurrikan zum Tropensturm ist "Ida" weiter eine große Bedrohung für Teile der USA.

"Die Gefahr ist noch nicht vorbei" 

"Die Gefahr ist noch nicht vorbei", sagte Deanne Criswell von der amerikanischen Katastrophenschutzbehörde Fema am Montagmorgen (Ortszeit) dem Sender CNN. Die Stadt New Orleans bat ihre Bürger, die sich vor dem Sturm anderswo in Sicherheit gebracht hatten, noch nicht zurückzukommen.

Es gebe in der Stadt keinen Strom und keine Grundversorgung, zudem seien viele Straßen voller Trümmer, erklärte die Einsatzzentrale der Stadt am Montag über Twitter. In Großbuchstaben hieß es: "Kommen Sie nicht zurück. Der Strom fiel auch im gesamten Stadtgebiet von New Orleans aus, wie die Einsatzzentrale mitteilte.

Kein Strom für 400.000 Einwohner

"Der einzige Strom in der Stadt kommt von Generatoren", hieß es. Die meisten der rund 400 000 Einwohner von New Orleans mussten sich mit Kerzen, Taschenlampen oder Gaslampen behelfen - oder in der Dunkelheit ausharren. Vom zuständigen Stromunternehmen Entergy kamen keine guten Nachrichten: Der Hurrikan habe alle acht für die Strombelieferung der Stadt zuständigen Leitungen beschädigt.

Laut der Katastrophenschutzbehörde werde sich der Sturm auf dem Weg in die US-Bundesstaaten Mississippi oder sogar Tennessee und West Virginia weiter viel Regen mit sich bringen. "Die Menschen, die sich im Einzugsgebiet des Sturms befinden, müssen sich also weiterhin über die Risiken im Klaren sein", sagte Criswell.

Berichte über eingestürzte Gebäude 

Criswell gab auch eine erste Einschätzung zu Schäden ab, die der Hurrikan im südlichen Bundesstaat Louisiana hinterlassen hat. Es gebe Berichte über möglicherweise eingestürzte Gebäude, eine Reihe von Krankenhäusern werde mit Notstrom-Generatoren betrieben. Man wisse auch, dass einige Menschen Hilfe benötigten. Genaueres werde sich in den kommenden Stunden zeigen.

Criswell sagte außerdem: "Ich glaube nicht, dass es einen schlechteren Weg für den Sturm hätte geben können." "Ida" sei nicht nur als "extrem gefährlicher Hurrikan" der Stufe vier auf Land getroffen, sondern auch stundenlang ein Kategorie-4-Hurrikan geblieben. Der Hurrikan wütete mit Windgeschwindigkeiten um die 200 Stundenkilometer über Louisiana. Mindestens ein Mensch starb.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22

Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
mehr Österreich-Wetter