21. August 2024 | 22:15 Uhr

Tornado Italien © X/Stefania Nicoli

An der Küste

Strand-Drama in Italien: Tornado sorgt für Schockmomente

Ein Tornado traf am Montagnachmittag den Strand von Marina di Nova Siri in der italienischen Region Basilikata

Er wirbelte Liegen und Sonnenschirme durch die Luft, was unter den Strandbesuchern für Panik sorgte. Kurz zuvor schlug ein Blitz ins Meer ein, was die gefährliche Wettersituation weiter verschärfte. Die Badegäste, die im Strandbad Schutz suchten, waren dadurch ernsthaft gefährdet.

 

 

Die andauernde Hitzewelle im Mittelmeerraum könnte zur Entstehung von Tornados beitragen. Laut Meteorologen wirkt das warme Meer wie ein Energietank, der durch kalte Luftströme regelrecht "explodieren" kann. Solche zerstörerischen Tornados seien früher nur einmal in hundert Jahren auftraten, während sie jetzt häufiger vorkommen.

Auch in anderen Regionen Süditaliens wurden beeindruckende Wasserhosen gesichtet, und der Bürgermeister von Santa Flavia bei Palermo beschrieb ein „apokalyptisches Szenario“ nach der Sichtung eines Tornados. Glücklicherweise gab es in Basilikata keine Verletzten, und der Tornado löste sich kurz nach seinem Auftreffen auf das Land wieder auf.

 

 

 

Dass es auch ganz anders ablaufen kann, zeigt dagegen die gesunkene Luxusyacht vor der Küste Palermos. Ein Tornado soll der Grund sein, warum das Boot untergegangen ist. Bei dem Unglück kamen sechs Menschen zu Tode.

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Unter Zwischenhocheinfluss setzt sich in den meisten Landesteilen sonniges und trockenes Wetter durch. Vor allem im Südosten halten sich jedoch Störungsreste in Form von ein paar dichteren Wolken oder hochnebelartiger Bewölkung länger. Hier kann sich im Laufe des Nachmittags die Sonne nur langsam behaupten. Während der Abendstunden treffen schließlich von Westen erste dichtere Wolken einer Störung ein, die mitunter in Tirol und Vorarlberg lokalen Regen bringen. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus Ost bis Südwest bei Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 24 Grad. Die höchsten Temperaturen werden in den westlichen Landesteilen gemessen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag erreichen Wolken einer schwachen Störung von Westen Österreich und breiten sich bis zum Morgen langsam ostwärts aus. Während der Morgenstunden kann es vor allem in Tirol und Vorarlberg örtlich mitunter auch regnen. In Teilen der Steiermark sowie generell am Alpenostrand muss außerdem mit lokalen Nebelfeldern gerechnet werden. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Ost bis Süd sinken die Temperaturen auf plus 12 bis minus 2 Grad.
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