30. Jänner 2020 | 09:44 Uhr

Sonne, Ski, Wetter, Frühling © Getty Images

Nach Tief "Lolita"

Wetter spielt verrückt: 20 Grad kommen

Kurz sah es so aus, als ob der Winter Einzug halten würde. Stattdessen kommt der Frühling.

Winter-Fans haben kurz gehofft, aber bevor es richtig losgeht, ist es (zumindest vorläufig) schon wieder vorbei. Mittwoch und Donnerstag soll es noch Schnee geben, dann dreht das Wetter aber völlig durch. In der kommenden Woche sind bis zu 20 Grad möglich – quasi ein Mini-Frühling mitten im kalendarischen Winter. Grund ist eine kräftige Südwestströmung, die deutlich zu milde Luft in den Alpenraum führt.

Bis Donnerstagmorgen soll es noch schneien, bevor sich das milde Wetter einstellt. Bereits am Freitag erreichen die Höchstwerte 6 bis 15 Grad. Das Wochenende und der Montag verlaufen aber noch zeitweise nass, dazu ist mit teils kräftigem Wind zu rechnen. Trotzdem klettern die Temperaturen noch mal auf 16 Grad, was deutlich über dem jahreszeitlichen Schnitt liegt. 

Am Dienstag schließlich folgt der Höhepunkt dieser warmen Wetterphase. Dann sind sogar Temperaturen bis zu 20 Grad möglich.

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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