18. Jänner 2026 | 15:17 Uhr

schnee sonne © Getty Images

Trotz Hammer-Kälte

Nach Dauernebel: Sonnen-Comeback in Österreich

Die nächsten Tage herrscht in Österreich zumindest teilweise sonniges Hochdruckwetter.  

Über der Osthälfte des Landes liegt Dauerfrost, prognostizierte die Geosphere Austria am Sonntag. Montagvormittag halten sich über den Niederungen Hochnebelfelder oder hochnebelartige Bewölkung, überall sonst ist es sonnig. Spätestens am Nachmittag lösen sich die Hochnebelfelder fast überall auf und die Sonne setzt sich verbreitet durch.

Der Wind bläst am Montag im Norden und Osten sowie in Föhnstrichen nördlich des Alpenhauptkammes lebhaft aus Südost bis Süd, bei Frühtemperaturen von minus 13 bis null und Tageshöchsttemperaturen im Osten und Südosten zwischen minus vier und plus zwei Grad. Im Westen und Norden hat es mit Sonne und Föhn plus drei bis plus zehn Grad.

Dienstag bringt viel Sonne

Am Dienstag kann es in Becken und Tälern sowie in den Niederungen im Südosten zunächst noch Nebelfelder geben. Sie lösen sich aber meist schon am Vormittag auf. Tagsüber scheint die Sonne in ganz Österreich nahezu ungestört. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten und in den Föhntälern an der Alpennordseite lebhaft aus Ost bis Süd. Vor allem in der Früh verstärkt der Wind im Osten nochmals die Kälte deutlich. Die Frühtemperaturen reichen von minus 15 bis minus zwei Grad. Am kältesten ist es voraussichtlich im Südosten. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen minus drei bis plus acht Grad, mit Föhnunterstützung örtlich auch darüber.

Hochdruckeinfluss bringt am Mittwoch in den meisten Regionen strahlend sonniges Wetter, oft zeigt sich der Himmel sogar wolkenlos. Nur vereinzelt gibt es im Rheintal, im Alpenvorland sowie auch in Beckenlagen im Süden und im Südosten Nebel- und Hochnebelfelder. Aber auch diese lichten sich tagsüber zusehends, etwas hartnäckiger sind sie nur in der Südsteiermark und im Südburgenland. Der Wind bläst im Osten mäßig, in exponierten Lagen lebhaft aus Ost bis Süd, bei Frühtemperaturen von minus 16 bis minus vier und Tageshöchsttemperaturen von minus fünf bis plus sechs Grad. Die höchsten Werte gibt es dabei in mittleren Höhenlagen.

Nebel zieht auf

Über den Niederungen im Norden, Osten und Südosten sowie in Beckenlagen im Süden werden am Donnerstag Nebel und Hochnebel wieder häufiger und halten sich teilweise zäh. Aber auch abseits der Nebelregionen scheint die Sonne nicht mehr ungetrübt. Es ziehen ein paar hohe und teils dichte Wolkenfelder über den Himmel. Der Wind weht nur schwach. Die Tiefsttemperaturen liegen bei minus 15 bis minus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei minus fünf bis plus fünf Grad, mit den höchsten Werten im Westen.

Über den Niederungen liegen am Freitag verbreitet Nebel- und Hochnebelfelder und halten sich auch recht hartnäckig. Abseits des Nebels ist es zunächst noch sonniger, im Tagesverlauf ziehen von Südwesten her mehr und mehr hohe und mittelhohe Wolkenfelder auf. Der Wind weht meist nur schwach. Die Frühtemperaturen betragen minus zwölf bis minus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen minus vier bis plus sechs Grad, mit den höchsten Werten erneut im Westen.

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Schneeregen im W und N, Schneeschauer im O, -5/+4°

Zunächst überwiegen die Wolken und es schneit oder regnet vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich zeitweise. Stellenweise besteht vorübergehend Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1300m. Im Osten gibt es nur ab und zu leichten oder unergiebigen Schneefall. Am Nachmittag lockert es von Western regional etwas auf, und der Niederschlag wird weniger. Am späten Nachmittag oder zum Abend hin wird der Niederschlag im Westen wieder häufiger. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg teils lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Temperaturen in der Westhälfte. Heute Nacht: Eine weitere Störungszone erfasst die Alpennordseite. Verbreitet ist von Vorarlberg, über Salzburg bis zum Alpenostrand zeitweise mit Schneefall, in tiefen Lagen teils auch mit Schneeregen zu rechnen. Einzelne Ausläufer erreichen auch den Süden. Hier bleibt es aber oft auch trocken. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und nördlich davon mäßig, in höheren Lagen lebhaft aus West, abseits davon weht er nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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