11. Dezember 2019 | 13:07 Uhr

Grüne Weihnachten © picture-alliance/dpa

Atlantik-Tiefs halten Schnee auf Distanz

12 Grad: Weihnachten wie im Frühling

Obwohl es in den nächsten Tagen wieder kälter wird, stehen die Chancen für weiße Weihnachten mehr als schlecht.

Wien. Aus heutiger Sicht müssen wir auch dieses Jahr auf weiße Weihnachten verzichten. Knapp zwei Wochen vor dem Heiligen Abend sind die Chancen auf die weiße Pracht nicht wirklich gegeben.

Am Donnerstag noch richtig kalt

Am Donnerstag soll es noch so richtig kalt werden. Die Temperaturen werden um die null Grad liegen und die gefühlte Temperatur bei minus 3 Grad. Es kann sich die Sonne zwar ein paar Mal zeigen, es bleibt aber größtenteils bedeckt. In Wien kann es am Donnerstag kurz schneien, für eine Schneedecke wird es aber nicht reichen.

Mit einer Kaltfront kommen auch zeitweise dichte Wolken. An der Alpennordseite kommt damit auch Regen, Schneeregen aber auch Schnee. Im Süden und Osten bleibt es größtenteils trocken. Die Sonne scheint in und rund um die Steiermark und am Nachmittag dann auch in Tirol und Vorarlberg.

Der Trend für die kommenden Tage

Am Freitag ist es noch unbeständig mit starkem, föhnigen Südost- und Südwestwind. Die Sonne zeigt sich nur zum Teil. Im weiteren Verlauf des Tages ziehen vom Westen her Wolken und bringen Regen und Schnee. Die Höchstwerte liegen zwischen Minus 2 und Minus 6 Grad.

Das Wochenende bringt Regen- und Schneeschauer. Am meisten schneit es in den westlichen Bundesländern, in Nordtirol und Vorarlberg. Im Süden und Osten sind Regen und Schnee viel seltener. Der Sonntag bleibt meistens sonnig und trocken. Nördlich der Alpen kann es zu vereinzelten Regen- und Schneeschauern kommen. Die Temperaturen liegen am Samstag zwischen 1 und 9 Grad. Am Sonntag zwischen 2 und 10 Grad.

Grüne Weihnachten: Atlantische Tiefs halten Schnee auf Distanz

Eine Wettervorhersage für die Zeit bis Weihnachten zu treffen ist schwer. Aus der heutigen Sicht halten die atlantischen Tiefs die knackige kalte Winterluft und den Schnee auf Distanz. Immer wieder ziehen Wetterfronten mit Niederschlägen durch. Während es im Bergland zu vereinzelten Schneefällen kommen kann, sind die Chancen im Flachland sehr gering. Statt Schnee fällt hier der Regen. In der Nacht kann es auch mal frostig werden, tagsüber steigen jedoch die Temperaturen. Zur Bescherung erwarten uns Temperaturen bis zu Plus 12 Grad.

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Norden, Osten und Süden liegen über den Niederungen oft ganztägig Nebel- und Hochnebelfelder. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben dort oft auch am Nachmittag nur gering. Im Bergland überwiegt hingegen anfangs sehr sonniges Wetter. Von Westen ziehen bereits am Vormittag kompakte Wolken einer Störungszone auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach alpennordseitig ostwärts ausbreiten. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Tageshöchsttemperaturen 3 bis 11 Grad, am wärmsten mit Föhneinfluss zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel. Heute Nacht: Überwiegend trüb durch Hochnebel verläuft die Nacht im Osten. In den westlichen Landesteilen sind dichte Wolken und zeitweiliger Regen zu erwarten. Schnee fällt erst oberhalb von rund 1200m bis 1700m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland zum Teil lebhaft aus Südost bis Süd. Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht minus 4 bis plus 4 Grad.
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