22. April 2018 | 15:36 Uhr

WaidringLawine5.jpg © zoom tirol

Leicht und mittelschwer verletzt

Österreicherinnen von Lawine mitgerissen

Eine Frau wurde leicht, die zweite mittelschwer verletzt.

Eine 33-jährige und eine 44-jährige Frau aus Österreich sind am Sonntagnachmittag an der Cima di Rosso im Bergell im Schweizer Kanton Graubünden von einer Lawine überrascht worden. Der lockere Schnee riss sie rund 200 Meter weit mit. Beide wurden mit Verletzungen ins Spital geflogen.

Die Frauen waren gemeinsam mit einem Begleiter in der Früh von der Fornohütte über die Nordwand zur Cima di Rosso aufgestiegen, teilte die Kantonspolizei Graubünden mit. Auf rund 3.200 Metern über Meer wurde die Dreiergruppe von der Lockerschneelawine überrascht.

Die Österreicherinnen wurden im Gegensatz zu ihrem Begleiter mitgerissen. Der Mann erlitt einen Schock. Eine Frau trug leichte, die andere mittelschwere Verletzungen davon. Rettungshubschrauber flogen sie ins Kantonsspital nach Chur.

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Unbeständig, im W etwas sonniger, 5/10°

Der Tag startet fast überall wolkenverhangen. Zudem regnet es zwischen dem Tiroler Unterland im Westen und dem Südburgenland im Osten sowie dem Salzkammergut im Norden teils länger anhaltend. Im weiteren Tagesverlauf lockert es dann von Westen und Nordwesten her allmählich auf und die Sonne kommt dort noch hervor. Weiter im Süden und ganz im Westen sind bis zum Abend weitere Schauer möglich. Die Schneefallgrenze befindet sich in höheren Mittelgebirgslagen, meist also zwischen 1000 und 1500m Seehöhe, wobei sie im Süden tendenziell etwas höher liegt. Der Wind weht besonders an der Alpennordseite mäßig, mitunter auch lebhaft, aus West. Überall sonst weht schwach bis mäßiger Wind aus West bis Nord. Frühtemperaturen 2 bis 8 Grad, Tageshöchsttemperaturen nur 7 bis 14 Grad.
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