03. März 2014 | 11:14 Uhr

voegel.jpg © Johannes Kernmayer

Neusiedlersee

Die Zugvögel sind schon zurück

Früher als geplant sind am Neusiedlersee die Zugvögel zurückgekehrt.

Nach einem extrem milden Winter sind die ersten Zugvögel im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel gelandet, manche von ihnen um Wochen früher als gewöhnlich. Ranger der St. Martins Therme und Lodge haben bei ihren Touren im Nationalpark bereits Ende Februar eine Gruppe Säbelschnäbler gesichtet.

Mindestens zwei Wochen zu früh:
Diese in Mitteleuropa sehr seltenen Watvögel pflegen üblicherweise erst Mitte März einzutreffen, so der Biologe Manuel Böck am Sonntag in einer Aussendung. Nur 100 bis 200 Säbelschnäbler-Paare brüten jährlich in der Region. Derzeit gebe es fast täglich neue Arten zu entdecken, die aus ihrem Winterquartier zurück in das Brutgebiet östlich des Neusiedler Sees kommen, so Böck.

Ungewöhnlich früh hat auch die Zeit der Balz im Nationalpark begonnen. Angestachelt durch das warme Wetter vollführen etwa die Kiebitz-Männchen derzeit ihren sogenannten "Wuchtelflug". Dabei versuchen sie geräuschvoll und mit akrobatischen Manövern Kiebitz-Damen zu beeindrucken.
 

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Im W viel Sonne, im O mehr Nebel, -5/+4°

Von Vorarlberg entlang der Alpennordseite bis Oberösterreich scheint abseits lokaler Nebel- und Hochnebelfelder die Sonne verbreitet. Weiter im Osten und Süden liegen hingegen in tiefen Lagen und im Waldviertel verbreitet Nebel und Hochnebel zäh. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben gering. Mitunter können aus der feuchten Schicht auch ein paar Schneeflocken fallen. Oberhalb des Hochnebels scheint aber auch hier die Sonne. Der Wind aus Ost bis Süd frischt im Bergland und im Osten Österreichs deutlich auf. Die Nachmittagstemperaturen je nach Wolken, Nebel und Sonne minus 2 bis plus 9 Grad, mit den höchsten Werten im föhnigen Westen. Heute Nacht: In tiefen Lagen sowie auch Waldviertel liegen in der Nacht auf Dienstag Nebel und Hochnebel von unterschiedlicher Beständigkeit. Abseits des Nebels, vor allem aber im Bergland, verläuft die Nacht hingegen zunächst gering bewölkt. Von Süden ziehen aber allmählich mehr und mehr Wolken auf und mit diesen setzen in Osttirol und Oberkärnten Regen und Schneefall ein. Der Wind weht in den Föhntälern an der Alpennordseite sowie im Osten Österreichs mäßig bis lebhaft, sonst schwächer aus Ost bis Süd. Die Tiefsttemperaturen minus 9 bis plus 1 Grad.
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