03. April 2019 | 22:54 Uhr

Tannheim Langläufer in Eis eingebrochen © ZOOM.Tirol

In Eis eingebrochen

Zeugen retteten Langläufer aus See

Ein Mitarbeiter der Bergbahnen und zwei Passanten retteten dem Wintersportler das Leben.

Spektakulärer Rettungseinsatz Dienstag in Tannheim (Bez. Reutte):

Ein deutscher Langläufer (68) hatte im Bereich des Vils­alpsees alleine eine Tour unternommen. Als er gegen 15.30 Uhr vom Nordufer rund 550 Meter Richtung Ostufer über den zugefrorenen See lief, gab die Eisdecke rund 10 Meter vom Ufer entfernt plötzlich nach.

Bergung

Der Wintersportler brach ein und stürzte ins eiskalte Wasser. Der Mitarbeiter der Bergbahnen Tannheim Ewald Rief (64), der mit seinem Mountainbike vorbeikam, hörte die Hilfeschreie des Deutschen und alarmierte die Einsatzkräfte. Noch bevor die Retter eintrafen, gelang es dem 64-Jährigen, mit dem Küchenchef des Gasthauses Vilsalpsee Christoph Grad (21) und einem Passanten (48), den Langläufer mit einem Gartenschlauch zu sichern und nach dem Zerschlagen der Eisdecke ans Ufer zu ziehen.

Klinik

Der Deutsche wurde unterkühlt ins Klinikum Immenstadt (Allgäu) geflogen.

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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