21. Juni 2020 | 16:12 Uhr

Unwetter-Chaos in Niederösterreich

Zahlreiche Straßensperren wegen Überflutungen

Der anhaltende Starkregen ließ einige Bächer übergehen. Straßensperren in Niederösterreich waren die Folge.

Die sintflutartigen Regenfälle sorgten in Niederösterreich nicht nur für zahlreiche Feuerwehreinsätze, sondern auch einige Straßensperren. Unter anderem kam es auf der B3, Donaustraße zu wechselweisen Anhaltungen bei Grein. Weitere betroffene Straßenzüge waren: im Bezirk Wieselburg die L96, sowie im Bezirk Melk, wo auf der L89 bei Texing und in Kirnberg die Mank über die Ufer getreten war. Im Bezirk Gänserndorf musste die B4, Horner Straße bei Zissersdorf wegen eines Murenabgangs gesperrt werden, heißt es in einer Aussendung des ÖAMTC.

Wartezeiten an den Grenzen

Warten hieß es auch an diesem Wochenende wieder an unseren Grenzen. Laut ÖAMTC hat es sowohl am Samstag, als auch am Sonntag tagsüber durchgehend Wartezeiten an den Grenzen zu Slowenien vor dem Karawankentunnel (A11) in Kärnten und bei Spielfeld (A9) in der Steiermark. Vor dem Karawankentunnel warteten Autofahrer zu Spitzenzeiten etwa 90, vor Spielfeld 45 Minuten bei der Ausreise. Zu leichten Verzögerungen kam es am Sonntagnachmittag dann auch am Grenzübergang Walserberg (A1) bei Salzburg in Richtung Deutschland.

 

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Norden, Osten und Süden liegen über den Niederungen oft ganztägig Nebel- und Hochnebelfelder. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben dort oft auch am Nachmittag nur gering. Im Bergland überwiegt hingegen anfangs sehr sonniges Wetter. Von Westen ziehen bereits am Vormittag kompakte Wolken einer Störungszone auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach alpennordseitig ostwärts ausbreiten. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Tageshöchsttemperaturen 3 bis 11 Grad, am wärmsten mit Föhneinfluss zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel. Heute Nacht: Überwiegend trüb durch Hochnebel verläuft die Nacht im Osten. In den westlichen Landesteilen sind dichte Wolken und zeitweiliger Regen zu erwarten. Schnee fällt erst oberhalb von rund 1200m bis 1700m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland zum Teil lebhaft aus Südost bis Süd. Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht minus 4 bis plus 4 Grad.
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