04. April 2014 | 21:19 Uhr © APA/ Parigger Wetter Wüsten-Frühling bei uns Spätestens am Sonntag soll die hohe Konzentration durch den Afrika-Staub zurückgehen. Ein dichtes Wolkenband über ganz Österreich, diesiger Himmel, kaum Sonne: Rund zwei Millionen Tonnen Sahara-Staub wirbeln laut ZAMG seit Mittwoch durchs Land, am Freitag erreichte die Konzentration seinen Höhepunkt. Am dichtesten legte sich der Staub in einer Höhe von 2.000 bis 3.000 Metern nieder, in diesen Höhenlagen, wie zum Beispiel am Dobratsch in Kärnten (2.167 Meter), färbte sich der Schnee sogar gelb bis dunkel. Herunten im Tal war es diesig bis bewölkt, vor allem in Ostösterreich. Diashow: Sahara-Staub bleibt bis Sonntag © Tel-Aviv University Weather Research Center Ganz Österreich liegt unter einer dichten Staubschicht. © Tel-Aviv University Weather Research Center 2 Millionen Tonnen Sand verdunkeln den Himmel. © Tel-Aviv University Weather Research Center Aus Deutschland wird neuerlich Sand an die Alpennordseite geblasen. © Tel-Aviv University Weather Research Center Der Süden bleibt vorerst verschont. © Tel-Aviv University Weather Research Center Der Wind dreht auf Ost - ganz Österreich wird neuerlich vom Sand erfasst. © Tel-Aviv University Weather Research Center Fast im ganzen Land wird der Himmel vom Staub bedeckt. © Tel-Aviv University Weather Research Center Langsam zieht die Wolke ab. © Tel-Aviv University Weather Research Center Die Wolke hat sich nach Ostösterreich verlagert. © Tel-Aviv University Weather Research Center Die Wolke zieht ab, nur Wien und das Burgenland werden noch gestreift. Auch samstags sollen die Staubkörner aus Afrika den Himmel bei uns eintrüben. Die Temperaturen erreichen zwar bis zu 20 Grad, doch die Sonne wird nicht richtig zu sehen sein. Am Sonntag erhöht sich im ganzen Land die Neigung zu Schauern und Gewittern, punktuell ist sogar starker Regen zu erwarten. Die letzten 30 Tage waren in Österreich zu trockenDas wird das Ende einer langen Trockenheit. Der Frühling ist zu warm und zu trocken. In Wien gab es in den letzten 30 Tagen nur 11 Millimeter Niederschlag, der Durchschnitt beträgt 51 Millimeter. Bestes Beispiel ist die Donau bei Krems. Durch die fehlenden Niederschläge ist das Wasserband extrem schmal.