06. März 2014 | 09:30 Uhr

pollen.jpg © APA/dpa-Zentralbild/Arno Burgi

Gesundheit

Starker Pollenflug am Wochenende

Mit dem schönen Wetter steigt die Pollenbelastung auf "mäßig" bis "stark" - das ist die höchste Stufe.

Frühlingszeit ist Pollenzeit - und das ärgert die Allergiker. Drei Wochen früher als geplant hat die "Hatschi-Saison" in diesem Jahr begonnen. Vor allem Hasel und Erle fliegen schon seit mehreren Tagen, in manchen Regionen sogar schon seit Wochen. Jetzt kommen auch noch Zypressengewächse dazu.

Vor allem am Freitag ist die Belastung besonders hoch. In Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Wien und dem Burgenland gilt die höchste Belastungsstufe "stark".  Die Hasel hat ihren Saisonhöhepunkt schon überschritten. Jetzt verlagert sich die Blüte in höhere Lagen. Das gilt auch für die Erle. Aufgrund der milden Temperaturen beginnt die Heuschnupfenzeit generell früher als sonst. Im Osten Österreichs treten die ersten Eschenpollenkörner auf. Sie werden aus wärmeren Regionen mit dem Wind nach Österreich geblasen.

Birken machen uns bald zu schaffen:
In etwa einer Woche dürfte eine der meist gefürchteten Pollenarten ihre Blütezeit erleben. Bleibt es weiterhin so sonnig und warm wie an diesem Wochenende, dann ist auch die Birke früher dran als sonst. Derzeit wird in Wien ab dem 18. März mit Birkenpollen gerechnet, in Linz dann ab dem 19. März, in Innsbruck ab dem 20. März. Wahrscheinlich öffnen die Birkenkätzchen aber schon früher ihre Knospen.

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Störungsreste verlagern sich im Tagesverlauf langsam in Richtung Südosten. Damit kann sich bereits am Vormittag in den westlichen Landesteilen sowie auch von Oberösterreich ostwärts sonniges und trockenes Wetter durchsetzen. In Teilen Kärntens und der Steiermark halten sich Restwolken hingegen deutlich länger, einzelne Schauer im Bergland sind dabei auch möglich. Hier steigen oft erst am Nachmittag die Chancen auf längere sonnige Phasen. Gegen Abend hin ziehen dann in Vorarlberg erste kompakte Wolken einer erneuten Störungszone auf. Der Wind weht nur schwach. Die Frühtemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 12 bis 24 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen.
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