11. November 2015 | 07:20 Uhr

regenn1.jpg © TZ ÖSTERREICH (Archiv)

Vorschau

Wochenende bringt Schnee und Regen

Es bleibt weiterhin mild - am Wochenende aber Schnee und Regen.

Hoch "Ulrike" setzt sich über Mitteleuropa fest und lenkt Tiefdruckgebiete in einem Bogen über Skandinavien um uns herum. Damit ist ein nachhaltiger Wintereinbruch vorerst nicht in Sicht. Auch in den kommenden Tagen bleibt es überdurchschnittlich warm. Die Höchsttemperaturen erreichen über 20 Grad - bis zu zehn Grad wärmer als in einem durchschnittlichen November.

Eine Kaltfront sorgt am Wochenende für kühleres und wechselhaftes Wetter, am Samstag ist in höheren Lagen auch Schnee dabei.

Donnerstag
In manchen Tälern und Becken halten sich am Donnerstagmorgen ein paar Nebel- oder Hochnebelfelder, sonst scheint aber oft die Sonne. Nur vorübergehend ziehen an der Alpennordseite, im Norden und Osten ein paar Wolkenfelder durch. Der Wind weht im Donauraum und am Alpenostrand mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest. Die Temperaturen steigen auf 12 bis 19 Grad.

Freitag: Bis 20 Grad
Am Freitagmorgen ist in Tälern und Becken aber auch im Osten mit Nebel oder Hochnebel zu rechnen. Sonst überwiegt lange Zeit der Sonnenschein, erst am Nachmittag ziehen von Nordwesten Wolken auf. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 11 bis 20 Grad.

Samstag: Regen und Schnee im Westen
Kühler als zuletzt. Von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich startet der Samstag mit dichten Wolken und Regen. Die Schneefallgrenze sinkt vorübergehend auf 1400 bis 1700 Meter Seehöhe ab. Tagsüber gibt es dort dann einen Mix aus Sonne und Wolken und der Regen klingt meist schon am Vormittag ab. Im Osten und Süden bleibt es weitgehend trocken und nur zeitweise ziehen hier Wolken durch, meist überwiegt der Sonnenschein. Der Wind bläst im Norden und Osten mäßig bis lebhaft aus West. Frühtemperaturen 2 bis 10 Grad, Tageshöchsttemperaturen 9 bis 15 Grad.

Regen am Sonntag
Im Großteil des Landes überwiegen am Sonntag die Wolken und vor allem alpennordseitig ist tagsüber auch mit Regen zu rechnen. Die Schneefallgrenze steigt rasch wieder auf über 2000 Meter Seehöhe an. Weitgehend trocken und auch länger sonnig ist es im Süden. Der Wind bläst vor allem im Norden und Osten teils recht lebhaft. In der Früh 1 bis 8 Grad, die höchsten Temperaturen erreichen 8 bis 15 Grad.

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Kaltfront von NW, Gewitter+Abkühlung, 17/27°

Im Osten, Südosten und Süden ist es bei länger wolkenlosem Himmel noch einmal heiß. Ansonsten macht sich schon weniger warme Luft bemerkbar, dazu gibt es vermehrt Wolken. Im Tagesverlauf bilden sich dann einige Gewitter. In der Osthälfte können sie am Nachmittag örtlich heftig ausfallen. Punktuell starker Regen, Hagel und Sturmböen sind einzuplanen. Mit der von Westen her durchziehenden Kaltfront werden schließlich mit stark auffrischendem Westwind die Reste der heißen Luftmasse abgedrängt, dazu regnet es im Westen häufig. Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 20 bis 36 Grad. Heute Nacht: Abends und nachts ziehen die Gewitter nach und nach südostwärts ab. Regenschauer sind aber noch möglich, am längsten halten sie sich im Bergland. Es weht oft mäßiger bis lebhafter Wind aus West bis Nordwest, im Osten und Südosten kann er anfangs noch stärker sein. Tiefsttemperaturen zwischen 12 und 20 Grad.
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