09. Oktober 2015 | 08:30 Uhr

schznee569.jpg © TZ ÖSTERREICH (Archiv)

Winter-Einbruch

Wo es am Wochenende schon schneit

Ein Kaltlufteinbruch bringt winterliche Verhältnisse bis in die Täler.

Mit einem Kälteeinbruch am Wochenende wird es vorerst winterlich. Am Sonntag trifft die kalte Luft in Österreich ein, im Osten Österreichs ist Schnee bis auf 800 Meter Seehöhe zu erwarten.

Prognose

Samstag: Dichte Wolken, Hochnebel
Im Westen und Süden ist es anfangs aufgelockert bewölkt und sonnig, später schließen sich aber die Wolkenlücken. Überall sonst dominieren bereits am Vormittag dichte Wolken oder hochnebelartige Bewölkung. Südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten regnet es dazu verbreitet, im Norden und vor allem Osten nieselt es örtlich leicht. Chancen auf Sonnenschein sind hier nur gering. Die Tiefsttemperaturen betragen 4 bis 12 Grad, die Tageshöchsttemperaturen 9 bis 18 Grad.

Sonntag: Schnee bis 800 Meter
Südlich und entlang des Alpenhauptkammes ist es dank eines Italientiefs den ganzen Tag über trüb und regnerisch. Die Schneefallgrenze liegt anfangs noch in rund 1800m Seehöhe, im Bereich der steirisch-niederösterreichischen Kalkalpen sinkt sie bis zum Abend aber auf 1000m bis 800m Seehöhe ab. Der Niederschlag breitet sich in der Folge auch auf den Alpenostrand aus. Überall sonst ist es tagsüber zwar dicht bewölkt, Niederschlag ist aber nicht zu erwarten. Nach Frühtemperaturen zwischen 3 und 11 Grad werden Tageshöchsttemperaturen zwischen 5 und 14 Grad erreicht, mit den höchsten Werten jeweils im Westen.

Montag: Kälteeinbruch im Osten
Ein Tief in höheren Luftschichten zieht nahe der östlichen Landesgrenze nordwärts. Aus heutiger Sicht wird dabei für Österreich kein Niederschlag erwartet. Von Norden her wird allerdings merklich kältere Luft herangeführt. Somit überwiegt kühles aber nach Auflösung lokaler Nebel- und Hochnebelfelder verbreitet recht sonniges Wetter. Frühtemperaturen minus 3 bis plus 6 Grad, Tageshöchsttemperaturen 5 bis 17 Grad.

Dienstag: Schneefallgrenze steigt wieder
Im Süden verdichten sich die Wolken aufs Neue und bald setzen Niederschläge ein. Die Schneefallgrenze wird zwischen rund 1000 und 1500m Seehöhe erwartet. Im Flachland des Nordostens und Ostens sind umfangreiche hochnebelartige Wolken anzutreffen, hier sollte es bis zum Abend noch trocken bleiben. Von der freundlichsten Seite zeigt sich das Wetter entlang der Alpennordseite und im Nordwesten, wo zumindest zeitweise auch die Sonne scheint. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 8, Tageshöchsttemperaturen 5 bis 13, bei Föhn örtlich bis über 15 Grad.

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Etwas Sonne, im W und S noch Schneeregen, -3/+3°

Die Nebelfelder lockern auf und machen teilweise der Sonne Platz, zuletzt ganz im Osten sowie im Südosten. Im Westen und Norden ziehen immer wieder dichte Wolken durch, stellenweise kann es daraus auch ein wenig regnen, oberhalb von etwa 600 bis 1000m auch schneien. Ansonsten aber scheint tagsüber bei trockenen Verhältnissen oft die Sonne. Der Wind weht schwach bis mäßig, in exponierten Lagen mitunter auch etwas auflebend, aus westlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 2 bis 7 Grad plus. Heute Nacht: In der Nacht ist oft nur locker bewölkt, teils auch klar. Später bildet sich in den Tälern häufig Nebel. Im Wald- und Mühlviertel kann es allerdings stärker bewölkt sein und mitunter stellenweise leicht schneien. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus West. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 9 und plus 1 Grad, in schneebedeckten Tälern auch unter minus 10 Grad.
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