03. November 2022 | 06:40 Uhr

schneepflug.jpg © Franz Neumayr

Kälte-Schock

Wintereinbruch: Jetzt kommt ein halber Meter Schnee

In Teilen Österreichs wird es am Wochenende das erste Mal richtig winterlich. 

Nach dem ruhigen Wetter in den letzten Tagen wird es nun turbulent. Von Nordwesten erreicht uns am Freitag eine Kaltfront, die für eine deutliche Abkühlung von rund 10°C sorgt. Gleichzeitig bildet sich über Italien ein Tief, das größere Niederschlagsmengen gibt. In den Bergen ist dadurch mit bis zu einem halben Meter Neuschnee zu rechnen – die Schneefallgrenze sinkt bis auf 1.000 Meter.

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Die Prognose im Detail

Am Donnerstag halten sich mit einer Südwestströmung von Osttirol bis ins Südburgenland oft tiefliegende Wolken, örtlich kann es auch leicht regnen. Sonst sind recht verbreitet ein paar sonnige Stunden zu erwarten, lokale Nebelfelder lichten sich meist rasch. Nachmittags erreichen dann von Westen her die Wolken einer aufziehenden Störungszone das Land. Der Wind aus Südost bis Südwest lebt tagsüber immer wieder auf, an der Alpennordseite wird es föhnig. Frühtemperaturen 2 bis 12 Grad, Tageshöchsttemperaturen 12 bis 18 Grad.

Unter Tiefdruckeinfluss regnet es am Freitag im Westen und Südwesten von Beginn an teils kräftig, im Norden und Osten ist es zunächst noch trocken, Auflockerungen gibt es aber nur noch selten. Im Tagesverlauf breitet sich der Regen auf nahezu alle Landesteile aus, während im Westen die Regenraten am Nachmittag langsam nachlassen. Die Schneefallgrenze sinkt im Westen auf 1500, abends teils auch bis 1000m Seehöhe, im Osten liegt sie dann immer noch meist über 2000m. Der Wind weht mäßig bis lebhaft und dreht von Südost auf West. Frühtemperaturen 4 bis 12 Grad, Tageshöchsttemperaturen 6 bis 16 Grad, mit den höchsten Werten im Osten.

Am Samstag ist es windig und unbeständig, aber nur noch stellenweise nass.Vor allem entlang der Alpennordseite bringen dichte Wolken im Stau der Berge immer wieder etwas Niederschlag, die Schneefallgrenze liegt zwischen 1200 und 1600m Seehöhe. Auch sonst ziehen häufig viele Wolkenfelder durch und die Sonne schafft es nur vereinzelt etwas herauszukommen. Häufiger sonnig ist es nur im Süden, wo der Nordföhn durchgreift. Der Wind mäßig, im Osten und auf den Bergen teils recht lebhaft aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen 2 bis 9 Grad, Tageshöchsttemperaturen 7 bis 14 Grad.

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Im O nebelig, sonst sonniger, -4/4°

Im Norden, Osten und Südosten muss auch am Nachmittag mit trübem Wetter gerechnet werden. Stellenweise kann aus der Nebeldecke auch ein wenig Nieselregen oder Schneegriesel fallen. Außerhalb der Nebelgebiete überwiegt der Sonnenschein, es ziehen nur wenige harmlose Wolkenfelder durch. Der Wind weht schwach aus Ost bis Süd. Die Tageshöchsttemperaturen liegen in den Nebelregionen nur zwischen minus 2 und plus 2 Grad, bei Sonnenschein hingegen zwischen plus 3 und knapp 10 Grad. Heute Nacht: In der Nacht sind in den Niederungen meist Nebel und Hochnebel wetterbestimmend und gebietsweise fällt Nieselregen oder Schneegriesel aus der Nebelschicht. Auf unterkühlten Böden besteht lokal Glättegefahr. Abseits der Nebelzonen ist es hingegen meist gering bewölkt, nur im äußersten Westen gibt es zeitweise Wolken. Der Wind legt im Osten zu und weht dann gebietsweise mäßig aus Südost, sonst eher schwach. Tiefsttemperaturen minus 8 bis plus 2 Grad.
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