10. November 2017 | 09:58 Uhr

Winter Schnee © Getty Images (Symbolbild)

Auch in tiefen Lagen

Wintereinbruch: Jetzt ist Schnee im Anmarsch

Jetzt wird es immer kälter: In der Nacht auf Montag kommt der Winter.

Am Freitag liegen über Becken und Tälern zunächst verbreitet Nebel oder Hochnebel. Mit auffrischendem Wind aus westlichen Richtungen wird die feuchte Schicht allerdings rasch dünner und das Wetter präsentiert sich zunehmend sonnig. Etwas zäher sind die Nebel lediglich im Süden, im Mur- und Mürztal sowie auch im Wald- und Mühlviertel. Im Laufe des Nachmittags ziehen allerdings von Westen langsam Wolken heran. Abends kommen außerdem vom Bregenzer Wald bis ins westliche Niederösterreich erste Niederschläge auf. Die Schneefallgrenze liegt noch zwischen 1.000 und 1.400 Metern Seehöhe. Von minus vier bis plus sieben Grad in der Früh steigen die Temperaturen auf sechs bis zwölf Grad tagsüber.

So wird das Wetter am Wochenende

Am Samstag regnet es unter Störungseinfluss von Vorarlberg bis nach Niederösterreich aus dichten Wolken immer wieder. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 900 und 1.500 Metern Seehöhe. An der Alpensüdseite und am Alpenostrand ist hingegen ruhiges Wetter zu erwarten. Es gibt etwas Sonne und auch wenn einige ausgedehnte Wolkenfelder durchziehen, so bleibt es doch weitgehend trocken. Der Wind aus West bis Südwest bläst vor allem im Donauraum teils lebhaft. Minus zwei bis plus acht Grad zeigt das Thermometer in der Früh, sechs bis zwölf Grad nachmittags.

Am Sonntag sind spärliche Auflockerungen am ehesten noch im Süden und Südosten möglich. Im Großteil des Landes überziehen hingegen dichte, mehrschichtige Wolken den Himmel und bringen immer häufiger und schließlich verbreitet Regen, Schneeregen oder Schneefall. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite bis zum Abend bereits bis etwa 600 Meter Seehöhe ab. Ganz im Süden bleibt es vorerst milder mit nur wenig Niederschlag. Der Wind weht in der Früh im Donauraum und im Nordburgenland teils lebhaft aus westlichen Richtungen, tagsüber kommt der Wind dann aus sehr unterschiedlichen Richtungen und bläst dabei oft nur schwach bis mäßig. Die Frühtemperaturen liegen bei minus ein bis plus sieben, die Tageshöchsttemperaturen erreichen nur noch drei bis elf Grad.

In der Nacht auf Montag kommt der Schnee

Am Montag bleibt es großteils stark bewölkt oder bedeckt mit Schneefällen, in tiefen Lagen auch Regen, wobei die Niederschläge vor allem in Nordstaulagen und anfangs auch im äußersten Süden und Südosten recht ergiebig ausfallen können. Tagsüber bewegt sich die Schneefallgrenze meist um 500 Meter Seehöhe. Dazu bläst teils mäßiger bis lebhafter, im Wiener Becken, im Nordburgenland und am Alpenostrand oft sogar kräftiger Wind aus nordwestlicher Richtung. Von minus zwei bis plus vier Grad in der Früh erwärmt sich die Luft nur mehr auf ein bis sechs Grad.

Am Dienstag zieht sich das Adriatief langsam weiter zurück, sein Niederschlagsfeld könnte allerdings den äußersten Süden und Südosten Österreichs noch für einige Stunden streifen. Alpennordseitig klingt die Niederschlagstätigkeit im Laufe des Vormittags weitgehend ab, in der Früh schneit es hier allerdings teilweise noch bis unter 500 Meter Seehöhe herab. Gebietsweise geht sich am Nachmittag noch die eine oder andere Sonnenstunde aus. Der Wind bläst sowohl im östlichen Flachland als auch am Alpenostrand und in einigen Nordföhnstrichen wiederholt lebhaft bis kräftig aus Nordwest bis Nord. Die Frühtemperaturen liegen bei minus bis plus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen kommen kaum über zwei bis sieben Grad hinaus.

Wichtig: Winterausrüstung

Zum bevorstehenden Wintereinbruch machte die Asfinag darauf aufmerksam, dass bei den Wetterbedingungen das Auto und das Fahrverhalten angepasst werden sollten. Winterreifen sollten mittlerweile am Wagen die Pneus der Wahl sein, Lkw-Fahrer müssen auch Ketten dabei haben. Abgesehen davon sind die Geschwindigkeit und der Abstand zu reduzieren. Eine Faustregel für den richtigen Abstand ist die Zwei-Sekunden-Regel: Wenn das vorausfahrende Fahrzeug einen markanten Punkt passiert, sollte man langsam "21, 22" zählen. Erst dann sollte man selbst diesen Punkt passieren, sonst ist der Abstand zu gering.

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Unterschiedlich bewölkt, auch Sonne. 0/5°

Vor allem im Donauraum, Teilen der Steiermark und Kärntens gibt es häufig Nebel und Hochnebel. Abseits des Nebels scheint in vielen Regionen zumindest zeitweise die Sonne, auch wenn im Tagesverlauf hohe und mittelhohe Wolkenfelder über den Himmel ziehen. Erst zum Abend hin steigt vor allem in Vorarlberg und dem nördlichen Tirol die Schauerneigung. Gänzlich trüb bleibt es am Samstag hingegen ganz im Osten und Südosten. Stellenweise kann es im Burgenland, der südöstlichen Steiermark und dem östlichen Niederösterreich auch noch kurz regnen oder nieseln. Der Wind weht nur schwach. Nachmittagstemperaturen je nach Nebel, Wolken oder Sonne bei 2 bis 9 Grad. Heute Nacht: In der Nacht ziehen dichte Wolkenfelder über den Himmel und nur zeitweise lockert es auf. Besonders in Vorarlberg und den nördlichen Regionen Tirols ist mit Regen und Regenschauern zu rechnen. Vorübergehend kann es auf 1200 bis 1500m Seehöhe herab schneien, regional ist in höheren Tallagen mit Glatteisbildung zu rechnen. In den Niederungen im Osten und Süden breiten sich voraussichtlich wieder Nebelfelder aus. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen minus 5 bis plus 4 Grad.
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