12. Mai 2020 | 07:31 Uhr

seefeld.jpg © Bergfex

Eisheilige bringen Kälte

Wintereinbruch: Hier liegt jetzt noch einmal Schnee

Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophie bleiben sich treu und sorgen für einen Kälteeinbruch.

Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophie bleiben sich treu und sorgen für einen heftigen Kälteeinbruch. In vielen Teilen Österreichs gab es am Dienstagmorgen Schneegestöber, bis auf 500 Meter herab fielen sogar richtige Schneeflocken. Einige höher gelegene Täler (wie Seefeld im Bild oben) wurden somit Mitte Mai noch einmal weiß.

hochalpenstraße.jpg © Bergfex  Tiefe Schneemassen auf der Großglockner-Hochalpenstraße

hochfilzen.jpg © Webcam Schneefall gab es in vielen Teilen Salzburg und Tirols

brenner.jpg © Bergfex Leichter Schneefall auch am Brenner

Die Prognose im Detail

Am Dienstagmorgen ziehen oft noch Regenschauer durch, die Schneefallgrenze liegt dabei alpennordseitig oft zwischen 500 und 1.000 Meter, im Süden wesentlich höher. Tagsüber kommt besonders im nördlichen und östlichen Flachland bald wieder die Sonne zum Vorschein, auch die letzten Schauer in den Nordalpen klingen bald ab. Dichter bewölkt bleibt es aber voraussichtlich auf der Alpensüdseite, dort nimmt die Niederschlagsneigung am Nachmittag sogar wieder zu. Es bläst oft nur schwacher bis mäßiger, am Alpen-Ostrand aber zunächst noch lebhafter bis starker Wind aus Nordwest bis Nord. Die Frühtemperaturen betragen zwei bis zehn Grad, die Tageshöchsttemperaturen acht bis 17 Grad.
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Der Ostalpenraum gelangt am Mittwoch in eine westliche Strömung, am Boden bildet sich ein Tief über dem Golf von Genua aus. Damit herrscht in Österreich Störungseinfluss mit verbreitet dichter Bewölkung und Regen. Insgesamt ist es schwach windig, im Osten weht teils mäßiger Wind aus Süd bis Nordost. Die Frühwerte liegen zwischen zwei und elf Grad, die Höchstwerte erreichen zwischen zehn und 18 Grad.
 

Es wird wieder milder

Der Störungseinfluss schwächt sich am Donnerstag nur allmählich ab. Vielfach bleibt es stark, im Norden und Osten veränderlich bewölkt. Während der ersten Tageshälfte regnet es außer im Westen noch verbreitet. Zum Abend hin liegt der Niederschlagsschwerpunkt im Süden und Südwesten. Die Schneefallgrenze liegt an der Alpen-Nordseite tagsüber abermals zwischen 1.000 und 1.600 Meter. Am Alpen-Ostrand lebt der Wind aus Nordwest auf. Die Frühwerte liegen zwischen vier und zehn Grad, die Tageshöchstwerte zwischen acht und 16 Grad.
 
 
Mit einer südwestlichen Strömung erreicht am Freitag eine weitere Störung den Westen Österreichs zumeist mit Schauern und vereinzelten Gewittern. Im Osten und Südosten bleibt es niederschlagsfrei und noch recht sonnig. Am Alpen-Ostrand bläst lebhafter Südostwind. Die Frühtemperaturen erreichen drei bis acht 8 Grad, die Tageshöchsttemperaturen 17 bis 23 Grad.

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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
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