23. September 2020 | 09:59 Uhr

Schnee auf Oesterreichs Straßen

Kälte-Schock

Wintereinbruch: Hier gibt es am Wochenende Schnee

Temperatursturz: Eine Kaltfront bringt bis zu 75 Zentimeter Neuschnee.

Mit dem schönen Spätsommer ist es am Wochenende vorbei. Schon am Freitag erreicht eine Kaltfront Österreich. Diese bringt herbstlich kühles Wetter bis hin zu Schnee in den Bergen mit sich, prognostizierten die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Dienstag.
 
Der Mittwoch und Donnerstag zeigen sich hingegen noch sehr freundlich. Hier werden Höchstwerte von 20 bis 26 Grad erwartet. "Am Wochenende ist es um zehn bis 15 Grad kälter als in den letzten Tagen, und oberhalb von 1.000 bis 1.300 Meter kann es schneien", sagte Bernd Niedermoser von der ZAMG. Somit sind auf höher gelegenen Passstraßen winterliche Fahrbedingungen möglich. Schnee könnte es etwa auf dem Brenner, Arlberg oder Fernpass geben. 
 
brenner.jpg © asfinag
 
Der Wintereinbruch könnte aber auch höhere Täler und Ortschaften betreffen. Auf den ersten Schnee muss man sich beispielsweise in Bad Gastein, Lech am Arlberg oder dem Achensee einstellen.
 
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Ab etwa 1.500 Meter Seehöhe erwartet die ZAMG am Wochenende zwischen zehn und 30 Zentimeter Neuschnee. Im Hochgebirge schneit es zum Teil auch etwas mehr. Die Höchsttemperaturen liegen Samstag und Sonntag im Großteil Österreichs nur um zehn Grad. Im Süden und Osten liegen die Temperaturen stellenweise bei 15 Grad.

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Weiter recht unbeständig. 16/25°

Neben sonnigen Phasen kommt es beim Durchzug von kompakten Wolkenfeldern gebietsweise auch zu leichtem Regen bzw. einigen Regenschauern. Am häufigsten scheint die Sonne ganz im Süden, dort wird es auch am wärmsten. Gegen Abend nimmt die Schauerneigung von Nordwesten her generell zu, vor allem im nördlichen Salzburg und in Oberösterreich sind auch einzelne Gewitterzellen möglich. Der Wind kommt vorzugsweise aus westlichen Richtungen, im Norden und Osten kann er auch fernab von Schauerlinien teils lebhaft auffrischen. Tageshöchsttemperaturen 21 bis 30 Grad. Heute Nacht: Von Westen erfasst in der Nacht eine Störungszone das Land. Damit ist es vom Abend bis weit in die Nacht hinein im Westen oft trüb und regnerisch. Gebietsweise fällt der Regen schauerartig und es sind auch einzelne Gewitterzellen möglich. Nach Osten zu lockert die Bewölkung öfters auf, allerdings sind selbst im Flachland kurze Regenschauer möglich. Ganz im Süden und Südosten bleibt es vielerorts noch weitgehend trocken. Der Wind weht alpennordseitig und im Nordosten oft mäßig bis lebhaft aus West, sonst bleibt er eher schwach. Tiefsttemperaturen 11 bis 18 Grad.
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