06. November 2017 | 06:36 Uhr

schneeketten.jpg © APA

Verkehrsinfo

Wintereinbruch führt zu erstem Verkehrschaos

Teilweise Schneekettenpflicht für LKW in Tirol und Vorarlberg.

Der Winter hat in der Nacht auf Montag seine ersten Vorboten geschickt. Dem "Ö3-Verkehrsdienst" des ORF-Radios und dem ÖAMTC zufolge kam es in Teilen Vorarlbergs, Tirols, Kärntens und der Steiermark zu teils erheblichen Verkehrsbehinderungen wegen Schneefahrbahnen.
 
In Osttirol wurde die Drautalstraße (B100) gesperrt, nachdem ein LKW quer zur Fahrbahn zum Stehen gekommen war. Weiters galt unter anderem auf der Brennerautobahn (A13) bei der Europabrücke oder am Arlberg zwischen Langen und Sankt Christoph für LKW ab 3,5 Tonnen Schneekettenpflicht. Schneeketten waren laut Touring-Club zudem unter anderem in Teilen des Ötztals und auf der Silvretta-Hochalpenstraße erforderlich.
 
Auch in anderen Gegenden wurde die seit 1. November geltende situative Winterausrüstungspflicht schlagend. So wurde der Verkehr beispielsweise in der Steiermark auf der Triebener Bundesstraße (B114) bei Hohentauern durch Schneefall beeinträchtigt.
 
In Niederösterreich kam es auf der A5, der Nordautobahn, auch ohne Schnee bei Hochleithen (Bezirk Mistelbach) durch einen umgestürzten LKW zu Staubildungen. Es musste erst das Ladegut geborgen werden.
 
LKW umgestürzt - Stau auf A5
 
Auf der A5, Bereich Gaweinstal und Mistelbach, legte ein umgestürzter LKW-Unfall den Verkehr lahm. Aktuell herrscht Stau - eine Fahrspur und der Pannenstreifen sind gesperrt.
 
 
Seefeld versinkt im Schnee - Brenner stark verschneit

In Seefeld (Tirol) stellt ein dicker Schneeteppich die Autofahrer auf die Probe. Auch am Brenner waren die Straßen stark verschneit - das Tempolimit wurde auf 80km/h runtergesetzt. Der Winterdienst befindet sich aktuell im Dauereinsatz.
 
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Auch in den kommenden Tagen ist in Teilen Österreichs mit Schneefall zu rechnen.

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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
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