17. Jänner 2015 | 23:00 Uhr

Lawinengefahr Schild © APA (Symbolfoto)

Kältekeule, Schnee & Wind

Winter-Comeback mit Todeslawinen

Tragödie im Südtiroler Ahrntal. Auch bei uns drohen jetzt weitere Lawinenabgänge.

Die Kehrseite des Neuschnees, der sich bereits gestern eingestellt hat: „Wo der Zuwachs an die 50 Zentimeter beträgt, ist mit spontanen Lawinenabgängen zu rechnen“, warnen Experten. „Betroffen sind vor allem Regionen beim Arlberg, den Nordalpen und den Kitzbüheler Alpen.“

Es herrscht Lawinenwarnstufe 3. „An dieser Situation wird sich in den kommenden Tagen nichts ändern.“

Im benachbarten Südtirol verschüttete im Ahrntal ein Schneebrett vier Tourengeher. Ein Mann (60) und eine Frau (45) überlebten nicht, ein Opfer schwebt in Lebensgefahr.

Winter meldet sich bald mit voller Härte zurück
Für die nächsten Tage ist Schmuddelwetter angesagt: „Trüb und Regen. Dazu lebhafter Wind im Osten.“

Und die nächste Kältekeule steht schon in den Startlöchern: „Im Februar ändert sich das Wetter markant. Der Osten Österreichs friert ein, und eisiger Nordwind bläst uns um die Ohren.“

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Tagsüber überwiegend sonnig, 4/19°

Frühnebelfelder sind vor allem im Donautal, im Süden und Südosten, in einigen Tälern, sowie im Rheintal anzutreffen. Sie lösen sich aber meist rasch auf, lediglich im Oberösterreich hält sich der Nebel etwas länger. Ansonsten überwiegt in weiten Teilen von früh bis spät der Sonnenschein, in der Osthälfte ist es zeitweise sogar wolkenlos. Im Westen ziehen im Tagesverlauf dichtere Wolken auf, bringen aber keinen Niederschlag. Der Wind weht meist nur schwach. Frühtemperaturen 0 bis 8 Grad, Tageshöchsttemperaturen 16 bis 21 Grad, mit den höchsten Werten in Tirol.
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