08. Jänner 2018 | 23:03 Uhr

Herbst Regen © Getty Images

Herbstwetter - Hochwasser - Neuschnee

Winter bei uns um sieben Grad zu warm

Bisher zeigt sich der Winter vor allem im Norden und Osten mehr herbstlich als winterlich.

Während man sich in den USA momentan in einem Rekord-Tief mit Temperaturen kälter als am Mars abfriert, ist der Winter in großen Teilen Österreichs weiter viel zu mild: In manchen Regionen des Landes, etwa im Großraum Wien oder in den Tallagen in Oberösterreich, gab es bislang noch keinen Frost. Die Temperaturen liegen 4 bis 7 Grad über dem Mittel. Und es bleibt ungewöhnlich mild: Von Vorarlberg bis NÖ sind in den kommenden Tagen bis zu 14 Grad möglich – wohlgemerkt: Plusgrade.

Die Wasserpegel und 
Lawinengefahr steigen

Etwas anderes die Situation im Süden des Landes: Ein Adriatief sorgt ab heute, Dienstag, für nasses, oberhalb von 1.500 Metern für winterliches Wetter mit bis zu einem Meter Neuschnee.

Wo es regnet, muss man mit 30 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter rechnen, im Gail- und Lesachtal in Kärnten sowie in den Karawanken mit bis zu 70 Litern – damit bleiben Hochwasser, Überflutungen und Muren wohl nicht aus. Auf den Bergen steigt die Lawinen-Gefahr.

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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
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