03. Juli 2015 | 13:55 Uhr

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Gesundheit

Wien warnt vor Hitze-Belastungen

Stadt mahnt zu Vorsicht bei Gasthermen und Durchlauferhitzern.

Angesichts der Hitze mit prognostizierten Temperaturen von über 35 Grad am Wochenende hat die Stadt Wien am Freitag vor Gesundheitsbelastungen vor allem für betagte, pflegebedürftige und chronisch kranke Menschen sowie Kleinkinder gewarnt. Um negative Folgen zu vermeiden, rät die MA 15 (Gesundheitsdienst) u.a., die Sonne zu vermeiden und viel zu trinken.

Empfohlen wurden per Aussendung zwei bis drei Liter Wasser täglich. Bei körperlicher Anstrengung sollte noch mehr getrunken werden - wobei gezuckerte, alkoholische oder koffeinhältige Getränke zu vermeiden sind, da sie dem Körper Wasser entziehen. Fettes oder süßes Essen belastet wiederum den Kreislauf. Auf den Teller sollte vor allem leichte Kost in kleinen Portionen kommen.

Wichtig sei außerdem, den Kopf vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen und die Wohnräume untertags zu verdunkeln, hieß es in einer Aussendung. Autos können ebenfalls zu Hitzefallen werden. Insofern sollten Säuglinge, Kleinkinder, aber auch Haustiere nicht im Pkw zurückgelassen werden - auch nicht für wenige Minuten.

Vorsicht ist außerdem in Räumen mit Gasthermen bzw. Durchlauferhitzern geboten. Da bei hohen Außentemperaturen die Abgase mitunter schwerer abziehen, besteht die Gefahr von Kohlenmonoxidvergiftungen. Deshalb sollten betroffene Räume besonders gut belüftet sein.
 

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Immer wieder Regenschauer. 4/15°

Eine atlantische Störungszone zieht in abgeschwächter Form langsam über Österreich hinweg. Dabei ist es meist stark bewölkt, ein paar Auflockerungen gibt es am ehesten über dem östlichen Flachland und im Südosten. Außerdem kommt es zunächst vor allem entlang der Alpennordseite und im Nordwesten zu Regen und Regenschauern, die Schneefallgrenze bewegt sich meist zwischen rund 1200 und 1600m Seehöhe. Im Nachmittagsverlauf reißt die Bewölkung vor allem ganz im Westen, aber auch über dem östlichen Flachland wieder auf, die Sonne kommt zum Vorschein. Ein paar mitunter kräftigere Schauer sind dann hauptsächlich in der südlichen Steiermark, in Unterkärnten und dem Südburgenland noch möglich. Der Wind dreht mehrheitlich auf West-Nordwest, meist frischt er nur kurzzeitig mäßig auf, im Donauraum kann er vorübergehend recht lebhaft werden. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 17 Grad.
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