05. August 2015 | 08:34 Uhr

gewitter.jpg © APA/dpa

Gewitter

Wieder schwere Unwetter in Kärnten

Hangrutschungen, Überschwemmungen, Bäume umgestürzt.

30 Unwettereinsätze haben die Oberkärntner Feuerwehren in der Nacht auf Mittwoch absolviert. Wie die Landesalarm- und Warnzentrale auf APA-Anfrage mitteilte, waren vor allem das untere Gailtal und das Drautal betroffen. Zwischen 21.00 Uhr und Mitternacht war es wegen des starken Regens zu kleinräumigen Überflutungen und Murenabgängen gekommen.

Besonders stark betroffen war die Gemeinde Dellach im Drautal (Bezirk Spittal an der Drau). Hier wurden mehrere Keller überflutet, Gemeindestraßen wurden durch Hangrutschungen verlegt. Durch einen verstopften Oberflächenkanal wurden laut Polizei am Campingplatz Dellach zehn Zelte überflutet - der Campingplatz wurde geräumt. Die insgesamt vier Feuerwehren wurden von Landwirten unterstützt, welche die Straßen mit Traktoren räumten.

Nur einseitig befahrbar war am Mittwochvormittag die Gailtal Straße (B111) im Bereich St. Paul (Gemeinde St. Stefan). Laut Polizei ist die Straße unterspült worden, ein Teil der Böschung wurde von den Wassermassen abgetragen.

Mittwoch: Gewittergefahr gering
Mittwochfrüh machen sich in Kärnten teilweise noch ein paar Wolken bemerkbar, schon im Laufe des Vormittags setzt sich aber überall die Sonne durch und dann ist es teils sogar wolkenlos. Auch am Nachmittag ändert sich daran wenig, selbst über den Bergen bilden sich nur wenige Quellwolken und die Gewittergefahr ist gering. Die Temperaturen erreichen 31 Grad.

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Im O leichter Schneeregen, sonst sonnig, -1/9°

Im Osten überwiegen meist die Wolken, am Nachmittag schneit es aber kaum noch. Überall sonst scheint meist die Sonne, allerdings ziehen im Westen langsam Wolkenfelder der nächsten Störungszone auf. Niederschläge breiten sich erst in der Nacht aus. Der Wind kommt schwach bis mäßig, im Osten und Südosten lebhaft bis kräftig, aus West bis Nord. Tageshöchsttemperaturen 5 bis 13 Grad. Heute Nacht: In der Nacht treffen sowohl im Westen, als auch ganz im Osten Österreichs Störungszonen ein und hier beginnt es allmählich zu regnen oder zu schneien. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 400 und 600m Seehöhe. Weitgehend trocken bleibt es im Süden und auch in weiten Teilen Oberösterreichs und in der westlichen Obersteiermark. Der Wind bläst am Alpenostrand anhaltend lebhaft bis kräftig aus Nordwest, sonst ist es eher windschwach. Tiefsttemperaturen minus 3 bis plus 5 Grad.
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