19. März 2020 | 11:07 Uhr

Regen © Symbolbild / Getty Images

Kalte Polarluft erreicht Österreich

Wetterumschwung: Jetzt kommen Regen und Schneeschauer

Das Wetter kommt den Vorgaben der Regierung im Kampf gegen das Coronavirus ab dem Wochenende entgegen:

Österreich. Am Freitag wird es nochmals frühlingshaft, am Samstag folgt ein Umschwung mit Regen, in der Folge sind Schneeschauer bis in tiefe Lagen zu erwarten, prognostizierte die ZAMG am Donnerstag. Also: Am besten zu Hause bleiben!

Das heutige Wetter

Viel Sonnenschein wechselt am Freitag mit ein paar dichteren Wolken. Vor allem während der Nachmittagsstunden muss an der Alpennordseite zwischen dem Bodensee bis Oberösterreich lokal mit dem einen oder anderen Regenschauer gerechnet werden. Dazu weht teils mäßiger Wind aus südlichen Richtungen. Die Temperaturen umspannen in der Früh zwei bis acht Grad. Tagsüber werden noch einmal 15 bis 21 Grad erreicht.

Das Wochenende

Eine ausgeprägte Kaltfront legt sich am Samstag über den Ostalpenraum und sorgt verbreitet für dichte Wolken und für Niederschläge. Anfangs zeigt sich vor allem im Süden und Südosten noch die Sonne. Nach und nach schließen sich hier jedoch letzte Wolkenlücken. Nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten dominieren hingegen ganztägig dichte Wolken. Außerdem regnet es verbreitet. Die Schneefallgrenze sinkt im Tagesverlauf deutlich und liegt schließlich von Ost nach West zwischen 300 und 1.200 Meter Seehöhe. Nachmittags muss schließlich auch im Süden allmählich mit einsetzendem Niederschlag gerechnet werden. Vereinzelt sind auch Gewitter dabei. Die vorherrschende Windrichtung ist Nordwest bis Ost. Aus ihr weht der Wind vor allem in Niederösterreich, in Wien und im Burgenland teils lebhaft. Die Temperaturen bewegen sich in der Früh zwischen zwei und sieben Grad, tagsüber erreichen sie fünf bis 16 Grad, mit den höchsten Werten in Kärnten. Generell sinken die Temperaturen nachmittags aber deutlich.

Ausgesprochen kalte Polarluft erreicht unser Land von Norden bis Osten her. Während die Bewölkung über der Nordhälfte bald auflockert, verlagert sich ein Niederschlagsgebiet über den Alpenhauptkamm hinweg in den Süden, bevor es Richtung Italien und Slowenien abzieht. Die Schneefallgrenze sinkt regional bis in tiefe Lagen. In freien Lagen bläst für einige Stunden lebhafter bis kräftiger Wind aus nördlichen bis östlichen Richtungen mit Frühtemperaturen von minus fünf bis plus drei Grad. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen meist nur null bis sieben Grad.

Der Wochenbeginn

Durch ein kräftiges Tiefdruckgebiet in hohen Luftschichten und eine um dieses Tief herumgeführte Störungszone kann es am Montag besonders in der Nordosthälfte Österreichs häufig zu Schneeschauern bis in tiefe Lagen kommen. In Nordstaulagen schneit es teilweise auch länger anhaltend. Vergleichsweise ist es nach Süden und Westen hin deutlich freundlicher, dabei sind einige Sonnenstunden möglich. In freien Lagen bläst wiederholt lebhafter oder auch kräftiger Wind aus Nord bis Nordost. Das Thermometer zeigt in der Früh minus acht bis minus zwei, am Tag nur minus drei bis plus fünf Grad, nur ganz im Westen und Südwesten eventuell bis nahe zehn Grad.
 

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14

Einige Regenschauer oder Gewitter, 11/20°

Im Westen Österreichs regnet es immer häufiger, in Oberösterreich, Salzburg und Osttirol kommt es nach kurzen Auflockerungsphasen auch noch zu Gewittern. Nach Osten und Südosten zu gibt es bis über Mittag noch größere Sonnenfenster, in der Folge kommt es aber zu einigen Regenschauern und Gewittern, örtlich auch zu Starkregen oder sogar kleinen Hagelkörnern. Der Wind dreht mehrheitlich auf westliche Richtung und kann speziell im Vorfeld von Gewittern teils lebhaft bis kräftig auffrischen. Nachmittagstemperaturen von West nach Südost etwa 14 bis 24 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der Nacht geht es großteils dicht bewölkt weiter und in vielen Regionen kommt es zu weiterem Regen bzw. zu einigen Regenschauern. Die letzten Gewitterzellen ziehen Richtung Osten und Südosten ab. In den Nord- und Zentralalpen sinkt die Schneefallgrenze bis gegen 1000m Seehöhe. Größere Auflockerungen sind am ehesten über der südöstlichen Steiermark und dem Südburgenland möglich. Der Wind legt zu und kommt dann an der Alpennordseite teils lebhaft aus West-Nordwest, abschnittsweise kann er auch auf der Alpensüdseite durchgreifen. Tiefsttemperaturen 2 bis 12 Grad.
mehr Österreich-Wetter