19. Mai 2017 | 09:01 Uhr

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Unwetter-Warnung

Wettersturz: Kaltfront bringt Neuschnee!

Ein Tief versaut uns das Wochenende gründlich: Es wird kalt, nass und stürmisch.

Der Freitag lässt uns noch einmal Badewetter mit bis zu 31 Grad genießen. Rechtzeitig zum Wochenende ist es mit dem Miniatur-Sommer aber vorbei, die Temperaturen stürzen wieder ab. Mit einer Kaltfront rücken erst Gewitter an, dann Sturm und Regen - in höheren Lagen gibt es sogar wieder Neuschnee!

Hoch "Ursel" zieht sich immer weiter nach Osteuropa zurück. Damit wird der Weg frei für ein Atlantik-Tief mit kühler Luft, das von Westen her den Alpenraum erreicht. Die Prognose im Detail:

Samstag
Am Samstag regnet es vom Bodensee bis ins Salzkammergut, vom Großglockner bis zur Pack regnet es schon am Vormittag aus dichten Wolken häufig leicht. Die Schneefallgrenze ist in der Nacht von Norden her auf etwa 1.200 Meter gesunken. Vom Arlberg bis nach Osttirol sind 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee zu erwarten.

Vom Weinviertel übers Burgenland bis zur Südsteiermark gibt es anfangs noch sonnige Auflockerungen, im Tagesverlauf werden die Wolken aber auch hier dichter. Am Nachmittag gibt es vielerorts Regen, im Norden und am Alpenostrand aber nur lokale Schauer. Tageshöchsttemperaturen bei Dauergrau nur noch zwischen 11 und 15 Grad, mit mehr Sonnenschein bis zu 22 Grad.

Der Nordwestwind weht im Donauraum sowie im östlichen Flachland oft kräftig, es gilt eine Sturmwarnung:

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Sonntag
Am Sonntag ist es mit Nordföhn in den südlichen Landesteilen am freundlichsten und auch in Vorarlberg und in Teilen Tirols kommt die Sonne häufig durch. Ansonsten halten sich aber teils dichte Wolkenfelder und an der Alpennordseite und im Norden fällt immer wieder Regen bei einer Schneefallgrenze knapp unter 2.000 Meter.

Im Laufe des Tages klingen die Niederschläge langsam ab und mit Ausnahme der klassischen Staulagen beginnt es allmählich heller zu werden und etwas aufzulockern. Am Alpenostrand bläst weiterhin stürmischer Nordwestwind. Tageshöchstwerte: 14 bis 22 Grad.

Montag
Das Wochenende ist vorbei, das Wetter beruhigt sich wieder. Die meiste Zeit kann die Sonne ungehindert scheinen, tagsüber machen sich aber einige Quellwolken bemerkbar. Regenschauer und Gewitter bleiben meist auf das Bergland beschränkt, am höchsten ist die Gewitterneigung im Süden. Die Temperaturen steigen auf 18 bis 26 Grad.

Dienstag
Generell verläuft der Dienstag recht freundlich, oft überwiegt der sogar der Sonnenschein. Tagsüber bilden sich aber verbreitet Quellwolken und am Nachmittag muss dann mit dem einen oder anderen Schauer gerechnet werden. Am höchsten ist die Schauerneigung in Salzburg und Oberösterreich, am Nachmittag auch im Süden. Stellenweise können auch Gewitter eingelagert sein. Die Temperaturen steigen auf 20 bis 26 Grad.

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Sonnig, Nebelfelder lichten sich, -7/3°

Noch gibt es örtlich Nebel oder Hochnebelfelder, sonst scheint aber tagsüber meist die Sonne. Nur in Osttirol und Kärnten kann es teilweise, in den Becken und Tälern trüb bleiben. Der Wind weht im Norden und Osten sowie in Föhnstrichen nördlich des Alpenhauptkammes lebhaft aus Ost bis Süd. Tageshöchsttemperaturen im Osten und Süden zwischen minus 4 und plus 2 Grad, von Vorarlberg bis ins westlich Niederösterreich plus 2 bis 9 Grad, mit den höheren Werten im Westen. Heute Nacht: In der Nacht ist es in den Niederungen und Tälern verbreitet frostig und der Himmel zunächst vielerorts wolkenlos. Später bilden sich örtlich Nebel- oder Hochnebelfelder. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten zeitweise auch lebhaft auffrischend aus Ost bis Südost. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 16 Grad im Lungau und 0 Grad im Bregenzerwald.
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