02. März 2014 | 00:01 Uhr

Wetter Frühling Schanigärten Frauen © TZ ÖSTERREICH

Warme Temperaturen im Osten

Wetterprognose: Turbo-Start für Frühling

Frühling teilt das Land in warm und kalt: Riesen-Run auf die Schanigärten.

Turbo-Frühling, statt Schneegestöber. Am ersten warmen Wochenende taut zumindest der Osten Österreichs bei zweistelligen Plusgeraden auf. Der Rest des Landes versinkt allerdings in einer grauen Nebelsuppe bei Temperaturen um den Gefrierpunkt (Osttirol und Oberkärnten). 15 Grad wärmer war es am Samstag im Westen. Die wärmsten Orte: Auf Platz eins Waidhofen an der Ybbs (NÖ) mit grandiosen 15,5 Grad, gefolgt von Hohenau (NÖ) mit 14,7 Grad und Weyer (OÖ) erreichte 14,4 Grad – alles wärmer als auf Ibiza oder Mallorca (14 Grad).

Wetter

Frühling ist heuer vier 
Wochen zu früh bei uns
„Wir haben jetzt ein Wetter wie sonst Ende März oder Anfang April“, sagt der ZAMG-Experte Christian Csekits. Der Frühling sei vier Wochen zu früh dran.

Das freut vor allem die Besitzer der Schanigärten, die gestern endlich öffnen durften. „Bei uns sitzen gerade rund 300 Gäste auf der Terrasse. Jeder Tisch ist doppelt und dreifach besetzt. Das ist wirklich ein super Start in die Saison“, freut sich Kellner Stefan aus dem Wiener Palmenhaus.
Trübe Aussichten: Ab Dienstag kommt Schnee

Ähnlich schaute es Samstagnachmittag auch im Gastgarten in Plachutta’s Grünspan aus: „Ein paar Gäste genießen es schon, endlich draußen in der Sonne sitzen zu können“, sagt Kellnerin Kathrin.

Ist der Winter jetzt also endgültig vorbei?
„Zumindest in den nächsten sieben Tagen ist in den Tälern kein Schnee in Sicht“, sagt Wetterexperte Christian Csekits. Ausnahme: Im südlichen Österreich und an der Alpennordseite kann es ab 500 Metern noch mal schneien. „Winter auf den Bergen, Frühling in den Tälern.“

Doch die Aussichten für die kommende Woche sind eher trüb. Spätestens ab Montag wird es im ganzen Land bewölkt und regnerisch, ab Dienstag kann es dann sogar schneien.

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten. Heute Nacht: In der Nacht regnet und schneit es im Westen und Südwesten immer wieder. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite auf 500 bis 900m, im Süden bleibt sie bei rund 1200m Seehöhe. Nach Osten zu verläuft die Nacht eher nur gering bewölkt. Der teils noch mäßige bis lebhafte Südwind im Bergland und im Osten lässt deutlich nach. Tiefsttemperaturen minus 1 bis plus 5 Grad.
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