12. Mai 2014 | 10:53 Uhr

weiz.jpg © Johann Eggenreich/ BFV Weiz

Wetter-Warnung

Nächste Front im Anmarsch - Hochwasser-Alarm

Adria-Tief bringt ab Donnerstag bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter.

Ein Adriatief, das zunächst zum Balkan zieht, wird am Donnerstag auch unser Land treffen, warnte am Montag die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Erwartete Niederschläge von rund 70 Liter über einen längeren Zeitraum könnten aufgrund der ohnehin schon sehr feuchten Böden durchaus einige lokale Hochwasser auslösen.

Die feuchte Luft wird am Donnerstag etwa gegen Mittag von Südosten kommend das Bundesgebiet erreichen - und uns längere Zeit, nämlich zwei, drei Tage, erhalten bleiben. Unerfreuliche Nebeneffekte des starken Regens sind Temperaturen von höchstens zwölf Grad und auch darunter. Dazu kommt noch starker Wind von an die 100 km/h. Das meiste Nass werden der Osten und Südosten abbekommen, je weiter im Westen, desto trockener das Wetter.

Am Sonntag hat Hartberg bereits fast 58 Liter in nur zwölf Stunden verkraften müssen. Und noch bevor das große Tief eintrifft, werden am Dienstag im Südosten zehn bis 30 Liter dazu kommen, warnt die ZAMG.

Wetterwarnungen für Donnerstag:

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Österreich Wetter

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Letzte Schneeschauer, eisiger Wind. -2/+3°

Nach Störungsabzug gelangt der Ostalpenraum heute Sonntag vorübergehend unter Zwischenhocheinfluss. Auch alpennordseitig lösen sich am Nachmittag die meisten Wolkenfelder im Osten und Norden auf, letzte Schneeschauer klingen in den Nordstaulagen ab. Den Westen erreichen am Abend dichte Wolken der nächsten Störungszone. Vor allem im Burgenland und der Oststeiermark sowie im Bergland bläst um die Mittagszeit noch stürmischer, eisiger Nordwind, der ebenfalls bald abflaut. Nachmittagstemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag zieht aus dem Westen eine Störungszone mit dichten Wolken und Schneeregen oder Schneefall auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen Vorarlberg und Niederösterreich zwischen 1100m und den Niederungen. Dabei besteht auf gefrorenen Böden vorübergehend Glatteisgefahr. Weiter nach Osten zu schneit es in geringerer Intensität, im äußersten Osten und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 12 im Waldviertel und plus 2 Grad in Vorarlberg.
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