21. Oktober 2014 | 13:48 Uhr

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Wettersturz

Tirol warnt vor Aufenthalten im Wald

Verkehrsteilnehmer müssen am Mittwochnachmittag ab 800m mit einer geschlossener Schneedecke rechnen.

Das Land Tirol hat vor dem in der Nacht auf Mittwoch prognostizierten Wettersturz mit Schneefall bis auf rund 1.000 Meter und heftigem Sturm vor Aufenthalten im Wald gewarnt. "Abgetrennte Äste fallen in der Regel mit der spitzen Bruchstelle voraus und können tödliche Verletzungen verursachen. Außerdem können Bäume umstürzen", betonte Landesforstdirektor Josef Fuchs in einer Aussendung.

Weg vom Wald:
Die Landesforstdirektion riet zudem davon ab, während des Wettersturzes im Wald zu parken oder mit dem Auto zu fahren. Man habe alle Vorkehrungen getroffen, um allfällige Schäden so schnell wie möglich zu beseitigen und Folgeschäden zu verhindern, hieß es. Die Waldaufseher seien informiert und sollen sich sobald wie möglich an Ort und Stelle ein Bild über die Lage machen.

Achtung Autofahrer:
Auch die Verkehrsteilnehmer müssten in der Nacht auf Mittwoch mit Schnee ab etwa 1.000 Metern Höhe rechnen. Für Mittwochnachmittag wurde eine geschlossene Schneedecke ab einer Höhe von 800 bis 1.000 Metern erwartet. Durch den stürmischen Wind könne es dabei zu starken Schneeverfrachtungen kommen.

Die Schwerpunkte würden in allen hochgelegenen Tälern Nordtirols, speziell in den Nordweststaulagen vom Außerfern bis zum Seefelder Plateau liegen. Auch die neuralgischen Passstraßen am Brenner und in Nauders, das gesamt östliche Unterland und die Nordseite des Felbertauern bis zum Portal Süd sollen betroffen sein.

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Im W&N Wolken, gefrierender Regen, -4/+4°

Eine schwache Störungszone beeinflusst vorübergehend den Westen und Nordwesten des Landes. Damit überwiegen von Vorarlberg über Salzburg bis ins Waldviertel bereits in der Früh und am Vormittag dichte Wolken und es gibt regional etwas Niederschlag, der teils in Form von gefrierenden Regen fällt und es besteht somit Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt meist über 1000m Seehöhe. Weiter im Osten bleibt es trocken, aber es gibt nur wenig Sonnenschein. Im Südosten sowie im Süden scheint abseits von einigen zähen Nebelfeldern am längsten die Sonne. Der Wind weht schwach. Nach zum Teil strengen Nachtfrost in schneebedeckten Tälern steigen die Temperaturen bis zum Morgen auf minus 8 bis 0 Grad. Die Tageshöchsttemperaturen liegen meist zwischen 1 und 7 Grad, in manchen schneebedeckten Tälern kann es leicht frostig bleiben.
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