27. November 2015 | 13:32 Uhr

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Rekorde

Wetter-Statistik: Herbst 2015 war außergewöhnlich

November war voller Besonderheiten - mehrere Temperaturrekorde gebrochen.

Warm und teilweise sehr sonnig hat sich der Herbst präsentiert. Laut ZAMG lag er aufgrund des warmen Novembers um 0,7 Grad über dem langjährigen Durchschnitt. An den Rekordwert von 2014 mit 2,2 Grad über dem Mittel kam er aber nicht heran.

November außergewöhnlich
Der Herbst 2015 brachte mit September und Oktober zwei klimatologisch eher unterdurchschnittliche Monate und einen in vielerlei Hinsicht außergewöhnlichen November. "Vor allem die extrem milde erste Novemberhälfte hat den Herbst 2015 noch unter die 25 wärmsten der 248-jährigen Messgeschichte gebracht. Momentan zeichnet sich Platz 23 ab", sagte Alexander Orlik von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Temperaturrekorde
Wenn auch der Herbst insgesamt nicht allzu extrem warm ausfiel, brachte er doch einige kleinere Temperaturrekorde. Am 1. September wurde mit 36 Grad an der ZAMG-Wetterstation Pottschach (NÖ) ein neuer Septemberrekord für Österreich erreicht. Am 17. September wurde der alte Septemberrekord aus dem Jahr 1956 nochmals übertroffen: 35,5 Grad in Gumpoldskirchen. In den letzten 100 Jahren war es noch nie so spät im Jahr so warm.

Am 18. November wurde in Köflach der Rekordwert von 23,9 Grad gemessen. Insgesamt wurde an diesem Tag die 20 Grad-Marke an 41 Wetterstation der ZAMG übertroffen. Zahlreiche Wetterstationen registrierten in der ersten Monatshälfte ihre höchsten November-Werte seit dem jeweiligen Messbeginn, wie zum Beispiel Fürstenfeld, Neusield am See und Döllach.

Mehr Niederschlag
Der Herbst brachte österreichweit gesehen um fünf Prozent mehr Niederschlag als im vieljährigen Mittel. "Dieser Wert setzt sich aus sehr unterschiedlichen Monaten zusammen. Der September mit plus 17 Prozent und der Oktober mit plus 41 Prozent waren überdurchschnittlich nass. Der November wird dagegen um etwa 45 Prozent trockener ausfallen als im vieljährigen Mittel", sagte Orlik. Ende September bildete sich vorübergehend bis auf rund 1.000 Meter Seehöhe eine Schneedecke. Das kommt statistisch gesehen zu dieser Jahreszeit alle zehn Jahre vor.

Zwei Drittel mehr Sonne im November
Auch die Sonnenstunden waren sehr unterschiedlich verteilt. Der September (minus 18 Prozent) und der Oktober (minus 17 Prozent) fielen österreichweit gesehen relativ trüb aus. Für den November zeichnen sich dagegen um etwa 68 Prozent mehr Sonnenstunden ab als im vieljährigen Mittel. Für den gesamten meteorologischen Herbst 2015 ergibt das eine Abweichung von minus ein Prozent zum vieljährigen Mittel, also ziemlich genau den Wert eines durchschnittlichen Herbstes.
 

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Letzte Schneeschauer, eisiger Wind. -2/+3°

Nach Störungsabzug gelangt der Ostalpenraum heute Sonntag vorübergehend unter Zwischenhocheinfluss. Auch alpennordseitig lösen sich am Nachmittag die meisten Wolkenfelder im Osten und Norden auf, letzte Schneeschauer klingen in den Nordstaulagen ab. Den Westen erreichen am Abend dichte Wolken der nächsten Störungszone. Vor allem im Burgenland und der Oststeiermark sowie im Bergland bläst um die Mittagszeit noch stürmischer, eisiger Nordwind, der ebenfalls bald abflaut. Nachmittagstemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag zieht aus dem Westen eine Störungszone mit dichten Wolken und Schneeregen oder Schneefall auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen Vorarlberg und Niederösterreich zwischen 1100m und den Niederungen. Dabei besteht auf gefrorenen Böden vorübergehend Glatteisgefahr. Weiter nach Osten zu schneit es in geringerer Intensität, im äußersten Osten und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 12 im Waldviertel und plus 2 Grad in Vorarlberg.
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