26. April 2016 | 08:20 Uhr

sent.jpg © ESA

Erfolg

Wetter-Satellit Sentinel 1B ins All gestartet

Nach dreimaliger Verschiebung hat der Start nun geklappt.

Nach dreimaliger Startverschiebung hat die Europäische Weltraumorganisation Esa den Erdbeobachtungssatelliten "Sentinel-1B" ins All geschickt. Er hob am Montagabend an Bord einer Sojus-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ab. Der 2,3 Tonnen schwere "Sentinel" (englisch für "Wächter") gehört zum ehrgeizigen europäischen Erdbeobachtungsprogramm "Copernicus".

Er soll aus rund 700 Kilometern Höhe auch durch Wolken und Regen hindurch mit einem Radargerät Tag und Nacht die Erdoberfläche beobachten.

Der "Sentinel-1B" ergänzt als Zwillingssatellit "Sentinel-1A", mit dem das "Copernicus"-Programm im April 2014 startete. Bereits im All sind auch "Sentinel-2A" und "Sentinel-3A". Im Laufe des Jahres sollen noch zwei weitere dieser "Copernicus"-Satelliten starten. Der vorerst letzte Start ist für 2020 geplant.

Der Start von "Sentinel-1B" war ursprünglich für Freitagabend angesetzt gewesen. Er musste aber wegen zu starken Windes abgesagt werden - wie auch der zunächst für Samstag geplante Ersatztermin. Auch am Sonntag wurde der Countdown abgeblasen, nachdem es bei der Rakete technische Probleme gegeben hatte.
 

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Gebietsweise nebelig, sonst sonnig. -9/0°

Im Osten, dem Donauraum und dem Rheintal halten sich teils zähe Hochnebelfelder, aus denen es ab und zu leicht und unergiebig schneien kann. Abseits vom Nebel überwiegt erneut der Sonnenschein. In Tirol und Vorarlberg treffen am Abend ein paar Wolken einer schwachen Störung ein. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Ost bis Süd. Nachmittagstemperaturen minus 6 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen. Heute Nacht: In der Nacht breiten sich im Osten wieder Nebel oder Hochnebelfelder aus, von Westen her ziehen außerdem ein paar Wolken einer schwachen Störung durch. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen minus 14 bis minus 2 Grad, lokal kann es auch noch kälter werden.
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