17. Oktober 2015 | 23:33 Uhr

winter51.jpg © Getty Images / APA (Montage)

Wetter-Prophet

Jetzt droht Extrem-Winter

Kommt nach dem Jahrhundert-Sommer jetzt ein Jahrhundert-Winter?

Bis zu 25 Zentimeter Neuschnee und weiß bis auf 900 Meter: Quasi über Nacht wurde es diese Woche von Dienstag auf Mittwoch ex­trem winterlich auf den Bergen. Wetterexperten prognostizieren jetzt: Möglicherweise steht uns nach dem Jahrhundert-Sommer jetzt auch noch ein Jahrhundert-Winter bevor!

Deutlich mehr Schneefall als in früheren Jahren

Horst Nöbl, Salzburgs bekanntester Wetter-Prophet, analysiert seit 45 Jahren den Zusammenhang zwischen Honig und Schneefall. Seine These: In „Waldhonigjahren“ gibt es doppelt so viel Schnee als in Jahren, in denen die Honig-Ernte schlecht ausfällt. Dieses Jahr war die Ernte gut, also wird der Winter schneereich. „Wir werden dieses Jahr recht ordentliche Schneehöhen bekommen“, sagt Nöbl im Gespräch mit ÖSTERREICH.

Und ein weiteres Indiz spricht für den Wetterbeobachter für einen weißen Winter: Das Wachstum von Disteln, Himbeeren und Brombeeren war heuer besonders stark – auch das spricht für einen sehr kalten Winter.

Unterstützung für Nöbls These kommt aus Bayern. Dort spielt Sepp Haslinger seit Jahren erfolgreich das Wetter-Orakel, und auch er ist sicher: 2015 erwartet uns ein langer Winter und Schnee bis März!

Kurzfrist-Prognose: Trüb, Regen, aber kein Schnee

Fix ist: Während Unwetter über weiten Teilen Europas wüten, bleibt es in Österreich zwar auch nass und trüb, aber doch verhältnismäßig ruhig. Tageshöchsttemperatur nächste Woche: 11 Grad in Wien.

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten. Heute Nacht: In der Nacht regnet und schneit es im Westen und Südwesten immer wieder. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite auf 500 bis 900m, im Süden bleibt sie bei rund 1200m Seehöhe. Nach Osten zu verläuft die Nacht eher nur gering bewölkt. Der teils noch mäßige bis lebhafte Südwind im Bergland und im Osten lässt deutlich nach. Tiefsttemperaturen minus 1 bis plus 5 Grad.
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