21. Oktober 2014 | 12:04 Uhr

schneegraz.jpg © skywarn.at/Daniel Loretto

Es wird eiskalt

Diese Woche kommt Schnee

Zur Wochenmitte nur noch 6 bis 9 Grad, dabei schneit es bis auf 800m herab.

In den nächsten Tagen droht ein Schneechaos. ÖAMTC und ARBÖ warnen schon jetzt zur Vorsicht auf den Straßen, denn der Wettersturz wird vor allem die Autofahrer vor erhebliche Probleme stellen. Schon am Dienstag ab 22:00 Uhr ist mit enorm hohen Windgeschwindigkeiten  - auf den Bergen Orkanböen bis 140 km/h - zu rechnen. "Seitliche Böen können ein Fahrzeug bis zu einem Meter versetzen", so die Experten des ARBÖ. Verkehrsteilnehmer müssen die Geschwindigkeit den Wetterverhältnissen anzupassen, Abstand halten und riskante Überholmanöver vermeiden.

Hier fällt Schnee:

schneekarte.jpg © wetter.at

 

Die Schneefallgrenze sinkt auf 800 Meter, kurzfristig auch darunter. Länger anhalten dürften Regen und Schneefall an der Alpennordseite. Hier gilt ab Mittwochmittag eine Niederschlagswarnung. Die Asfinag erwartet am Mittwoch auf der Tauernautobahn (A10) bis zu 15 Zentimeter Neuschnee, die Autobahnmeistereien wurden in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt.

Autofahrer sollten vorsichtig sein. Noch sind viele Lenker mit Sommerreifen unterwegs, die gesetzliche Winterreifenpflicht startet in Österreich erst ab 1. November. Fahrten im Schneefall sollten aber nur mit Winterreifen angetreten werden.

Unnötige Fahrten vermeiden:
Vor allem Kleintransporter und Lkw sind wegen ihrer großen Angriffsfläche gefährdet. "Vorausschauendes Fahren ist bei widrigen Wetterverhältnissen besonders wichtig, auch, um Hindernisse wie abgebrochene Äste auf der Fahrbahn rechtzeitig zu erkennen. Nicht unbedingt notwendige Fahrten sollten vermieden werden", rät der ARBÖ. Bei Eis und Schnee nicht zu viel Gas geben sowie abruptes Abbremsen vermeiden.

Probleme auch auf der Schiene:
Bahnstrecken könnten unterbrochen werden, da unter der Last des feuchten und somit schweren Neuschnees Bäume umstürzen können. "Denn viele tragen noch Laub, dadurch ist die Auflagefläche für Schnee deutlich vergrößert", meint der ZAMG-Meteorologe Alexander Ohms.

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Norden, Osten und Süden liegen über den Niederungen oft ganztägig Nebel- und Hochnebelfelder. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben dort oft auch am Nachmittag nur gering. Im Bergland überwiegt hingegen anfangs sehr sonniges Wetter. Von Westen ziehen bereits am Morgen Wolken auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach alpennordseitig ostwärts ausbreiten. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Tageshöchsttemperaturen 3 bis 11 Grad, am wärmsten mit Föhneinfluss zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel.
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