30. Dezember 2020 | 08:41 Uhr

Nach verheerendem Beben

Weitere Erdbeben in Kroatien: Bevölkerung in Angst

''Was noch nicht von den Ruinen der Stadt heruntergefallen ist, ist jetzt heruntergefallen''

Zagreb. Nach dem verheerenden Erdbeben in Kroatien vom Dienstagnachmittag haben Mittwochfrüh zwei weitere Erdstöße das Gebiet um die Kleinstädte Sisak und Petrinja erschüttert. Das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) gab die Stärken mit 4,8 und 4,6 an. Die Epizentren lagen erneut rund 45 Kilometer südöstlich von Zagreb. Von neuen Opfern wurde zunächst nichts bekannt.

"Was noch nicht von den Ruinen der Stadt heruntergefallen ist, ist jetzt heruntergefallen", sagte der Bürgermeister von Petrinja, Darinko Dumbovic, im staatlichen Fernsehen HRT. Das Erdbeben hatte am Dienstag mit einer Stärke von 6,4 das Zentrum von Petrinja und das der nahe gelegenen Kreisstadt Sisak verwüstet. Mindestens sieben Menschen waren ums Leben gekommen, unter ihnen ein zwölfjähriges Mädchen, weitere zwei Dutzend hatten Verletzungen erlitten.

Weitere Erdbeben in Kroatien erwartet

Insgesamt seien bei dem Erdbeben in den vergangenen 49 Stunden in Kroatien 38 Erdstöße verzeichnet worden, berichtete das Nachrichtenportal "jutarnji.hr". Bereits am Montag hatte die Erde zum ersten Mal gebebt. Erdstöße der Stärke 5,2 und 5,0 hatten zunächst nur Sachschaden angerichtet.

Kroatische Seismologen rechnen mit weiteren Beben. In Petrinja verbrachten viele Menschen die Nacht auf Mittwoch aus Angst vor weiteren Erdstößen im Freien oder in ihren Autos, berichteten kroatische Medien.

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Schneeregen im W und N, Schneeschauer im O, -5/+4°

Zunächst überwiegen die Wolken und es schneit oder regnet vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich zeitweise. Stellenweise besteht vorübergehend Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1300m. Im Osten gibt es nur ab und zu leichten oder unergiebigen Schneefall. Am Nachmittag lockert es von Western regional etwas auf, und der Niederschlag wird weniger. Am späten Nachmittag oder zum Abend hin wird der Niederschlag im Westen wieder häufiger. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg teils lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Temperaturen in der Westhälfte. Heute Nacht: Eine weitere Störungszone erfasst die Alpennordseite. Verbreitet ist von Vorarlberg, über Salzburg bis zum Alpenostrand zeitweise mit Schneefall, in tiefen Lagen teils auch mit Schneeregen zu rechnen. Einzelne Ausläufer erreichen auch den Süden. Hier bleibt es aber oft auch trocken. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und nördlich davon mäßig, in höheren Lagen lebhaft aus West, abseits davon weht er nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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