14. Dezember 2022 | 07:31 Uhr

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Bis zu 9 Grad

Weihnachten wird so warm wie Ostern

Fast frühlingshaft wird es zu Weihnachten in den Landeshauptstädten. 

Die romantische Vorstellung von dichtem Schneetreiben, das pünktlich zur Bescherung am Fenster vorbeizieht, wird heuer mit großer Wahrscheinlichkeit wieder nur ein Wunschtraum bleiben.

Derzeit zeigen die Prognosen bis zu 9 Grad für den Heiligen Abend an. Am wärmsten soll es dabei in Innsbruck werden, es soll ein sonniger, nur leicht bewölkter Tag sein. Zum Vergleich: Gestern hatte es hier -8 Grad, macht also eine Differenz von 16 Grad!

Für Wien werden für den 24. Dezember immerhin auch 8 Grad prognostiziert, in Graz werden es 7. Es wird in Österreich also zu Weihnachten so warm wie zu Ostern (ebenso bis zu 9 Grad).

Mit dem heutigen Tag beginnt auch schon die Temperatur-Umkehr -so die Prognosen. Die Höchstwerte liegen wieder über dem Gefrierpunkt.

Klimawandel sei Dank: Die Wahrscheinlichkeit für weiße Weihnachten habe sich in den letzten Jahrzehnten halbier t. Auch heuer soll der Winter laut Klimadienst der EU ein milder werden -etwa ein Grad "heißer" als im langjährigen Schnitt.

Kälte-Höhepunkt gestern: minus 23,9 Grad

Eisig. Dafür erlebte Österreich in den vergangenen Tagen eine wahre Eiszeit. In der Nacht auf gestern etwa fielen die Anzeigen auf allen 280 Wetterstationen der ZAMG unter null Grad.

Absoluter Kältepol war Schwarzau im Freiwald im Waldviertel (NÖ). Hier sank das Thermometer auf minus 23,9 Grad. Minus 21,0 Grad hatte es in St. Jakob/Defereggen (Tirol), in Wien war der Tiefstwert minus 11,3 Grad in Mariabrunn. 

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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