11. Juni 2014 | 10:56 Uhr

sonnencreme.jpg © TZ Oesterreich Raunig

UV-Belastung

Warum auch Sonnencreme nicht schützt

Die UV-Strahlung steigt am Mittwoch wieder auf das höchste Niveau - Warum auch Sonnencreme nicht schützt.

Bereits um 10:30 Uhr stieg die Belastung von UV-Strahlen am heutigen Mittwoch auf sehr hohe Werte. Stufe 8 von 10 herrscht bereits auf den Bergen. Im Flachland des Ostens Stufe 5 (mäßig). Bis zum Nachmittag erreichen die Werte aber wieder das Höchstniveau. Eincremen ist auf jeden Fall dringend nötig, sagen Hautärzte. Zu Mittag sollte man die Sonne meiden.

uvbelastung2.jpg © uv-index.at

Auch Sonnencreme schützt nicht 100%-ig:
Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor kann die Entstehung von schwarzem Hautkrebs verzögern, aber nicht vollständig verhindern. Das bestätigt eine britische Studie mit Mäusen. Das Team um Richard Marais von der Universität Manchester fand außerdem einen Mechanismus, wie der ultraviolette Anteil des Sonnenlichts zur Entstehung von schwarzem Hautkrebs führt.

Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift "Nature". Der schwarze Hautkrebs (malignes Melanom) ist besonders aggressiv und bildet früh Metastasen. Teile der Mäuserücken wurden bei der Bestrahlung mit einem Tuch abgedeckt oder mit einer Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 eingerieben.

Im Ergebnis wuchsen auf allen Hautpartien, die wiederholt ungeschützt der UV-Strahlung ausgesetzt waren, innerhalb von sieben Monaten Melanome. Die Stellen, die mit Sonnencreme eingerieben worden waren, blieben bis zu 17 Monate ohne Melanome. Rund 20 Prozent der mit einem Tuch abgedeckten Stellen waren auch nach zwei Jahren melanomfrei.

Laut Statistik Austria erkranken in Österreich pro Jahr rund 1.500 Personen an einem Melanom. In einer Studie von österreichischen Dermatologen war aber für 2011 gar von knapp 6.000 Erkrankungen die Rede.
 

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Sonnig, Nebel, im W mehr Wolken, 6/15°

Zumindest zeitweise scheint in vielen Regionen noch die Sonne, wenn auch nicht ungestört. In der Osthälfte ziehen zwischenzeitlich dichtere Wolken durch. Auch im Westen schieben sich immer öfter Wolken vor die Sonne und von Vorarlberg über die nordwestlichen Bezirke Tirols bis in Salzkammergut ist mit meist unergiebigen Regenschauern zu rechnen. Der Wind weht schwach, in höheren Lagen mäßig, aus Nordost bis Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 13 bis knapp 20 Grad. Heute Nacht: Von Vorarlberg bis nach Oberösterreich, mitunter auch bis in den Wiener Wald hinein, hält sich in der Nacht auf Sonntag oft tiefliegende, teils hochnebelartige Bewölkung, ganz vereinzelt regnet es auch leicht daraus. Ganz im Osten und im Landessüden verlaufen die Nachtstunden meist gering bewölkt, aber auch hier bilden sich bis zum Morgen gebietsweise Nebel- oder Hochnebelfelder. Der Wind weht meist schwach. Tiefsttemperaturen der Nacht 2 bis 10 Grad.
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