18. November 2021 | 08:15 Uhr

schneewien.jpg © chrissinger

Wo bleibt der Winter?

Wann jetzt endlich der Schnee kommt

Erste Prognosen zeigen: Auch in Wien könnte es schon bald schneien.

Die letzten Tage waren geprägt von typischem Herbstwetter. Während es im Osten durchwegs nebelig blieb, war es im Westen sonnig. Von Schnee in tieferen Lagen war hingegen auch in den Alpen keine Spur. Dies könnte sich nun aber ändern.

Den aktuellen Prognosen zufolge wird es in der kommenden Woche deutlich kälter, am Mittwoch oder Donnerstag könnte es dann in weiten Teilen Österreichs weiß werden. Dann sollte es etwa in Innsbruck, Salzburg oder Klagenfurt schneien. Aber auch in Wien wird es spürbar kälter. Der erste Schneefall ist den aktuellen Prognosen am kommenden Sonntag – also pünktlich zum Advent – zu erwarten. Die Vorhersage ist aber natürlich noch ungenau.

Die Prognose für die nächsten Tage

In den ersten Stunden halten sich am Donnerstag in den meisten Landesteilen noch dichte Wolkenmassen sowie Nebel und Hochnebel zäh. Alpennordseitig mischen auch ein paar Regentropfen oder Schneeflocken mit. Es schneit auf 1500 bis 1000m herab. Mit steigendem Luftdruck bricht die Bewölkung im Tagesverlauf dann aber häufiger auf und der Nachmittag verläuft oft schon recht freundlich. Auch in den Niederungen werden die feuchten und nebelanfälligen Luftmassen vorübergehend ausgeräumt. Im Alpenvorland und im östlichen Flachland weht mäßiger bis lebhafter Westwind. Frühtemperaturen 2 bis 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 6 bis 13 Grad.

Am Freitag ziehen von Oberösterreich bis ins Mittelburgenland und über die Obersteiermark stärkere Wolkenfelder, die Sonne scheint hier nur zeitweise. Weitgehend bleibt es aber trocken. Sonst stellt sich mit hohem Luftdruck aber verbreitet sonniges Wetter ein, die Nebelfelder in den Niederungen lichten sich in den meisten Fällen rasch. In den östlichen Landesteilen kommt teils lebhafter Westwind auf. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 6 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 14 Grad.

Am Samstag halten sich im Norden und Osten sowie im Bergland Niederösterreichs und der Obersteiermark anfangs noch stärkere Wolkenfelder, es bleibt aber meist trocken. Im Tagesverlauf scheint vor allem im Flachland immer öfter die Sonne. Überwiegend sonnig ist es nach Auflösung lokaler Nebelfelder im Süden und Westen des Landes, nur in wenigen Regionen, etwa um den Bodensee und im Kärntner Seengebiet können die Nebelfelder etwas hartnäckiger sein. Der Wind weht schwach, im Norden und Osten mäßig, anfangs vor allem am Alpenostrand teils noch lebhaft aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 9 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Osten, Tageshöchsttemperaturen je nach Nebel, Sonne und Wind etwa 5 bis 13 Gra.
  

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Wechselnd bewölkt, regnerisch, 4/10°

Störungseinfluss bringt von Westen zahlreiche dichte Wolken. Mit diesen regnet es bei einer Schneefallgrenze zwischen 800 und 1200m Seehöhe zunächst noch im Osten und Südosten. Im Laufe des Nachmittags setzt schließlich von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich neuerlich Niederschlag ein, der sich hier bis zum Abend deutlich intensiviert. Chancen auf Sonnenschein sind allgemein gering, etwas höher lediglich in Kärnten und Osttirol. Der Wind weht alpennordseitig mäßig bis lebhaft aus West, im Süden bleibt es windschwach. Die Nachmittagstemperaturen 7 bis 13 Grad. Heute Nacht: Mit einer nordwestlichen Strömung stauen sich zwischen Vorarlberg und dem westlichen Niederösterreich in der Nacht auf Dienstag viele dichte Wolken. Bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und etwa 800m Seehöhe regnet und schneit es hier außerdem teilweise stark. Überall sonst gibt es hingegen bei wechselnder Bewölkung vor allem in Osttirol, aber auch von Oberösterreich ostwärts einzelne lokale Regen- oder Schneeregenschauer. Der Wind aus West bis Nord weht in den Föhntälern im Süden sowie teils im Osten mäßig, in den höchsten Lagen auch lebhaft. Die Tiefsttemperaturen umspannen minus 2 bis plus 5 Grad.
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