19. Dezember 2018 | 06:02 Uhr

Mini-Frühling zu Weihnachten

Verrücktes Klima: Heiligabend wärmer als Ostern

Österreich wird zu Weihnachten kräftig mit Luft vom Atlantik aufgeheizt.

Warmfront im Anrollen: Schon heute ist es mild, die Meteorologen sagen bis zu 8 Grad voraus. Dann legt die Hitze einen Gang zu. Direkt vom Atlantik erreicht uns warme, aber auch sehr feuchte Luft. Aktuelle Computer-Berechnungen weisen 13 Grad für den Heiligen Abend aus. Extrem mild wird es zur Bescherung.

Absurd

267 Tage davor, am Ostersonntag kurz nach Frühlingsbeginn, hieß es aus der Zamg-Zentrale: „Wir haben Schneealarm ausgegeben.“ Die Temperaturen blieben großteils unter 10 °C.

Der Traum von weißen Weihnachten dürfte heuer wegschmelzen. Sogar in der Ramsau, wo laut Ubimet jetzt 28 cm liegen, wird es am 24. Dezember nicht sehr winterlich aussehen. Eine Auswertung der historischen Daten von Ubimet zeigt: Weiße Weihnachten in allen Bundesländern gab es zuletzt 1996 (siehe rechts).

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Sonnig, im W später gewittrig, 17/31°

Besonders im Osten und Südosten, aber auch im Süden des Landes überwiegt bis zum Abend das sonnige Wetter. Der Sonnenschein wird jedoch durch Saharastaub und einige Wolkenfelder in hohen Schichten getrübt. In den übrigen Landesteilen wechseln sich Sonne und durchziehende Wolken ab. Die Neigung zu Schauern und Gewittern steigt an. Am Abend werden die Wolken von Westen kommend zunehmend dichter und es bilden sich teils kräftige Schauer und Gewitter. Südföhn sorgt in den Föhnschneisen für lebhafte bis starke Böen. Im östlichen Flachland weht mäßiger bis lebhafter Südostwind, sonst fällt der Wind schwächer aus. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 27 und 36 Grad, mit den höchsten Werten entlang der föhnigen Alpennordseite. Heute Nacht: In den Abendstunden und in der Nacht zieht eine Kaltfront aus Westen über alle Landesteile hinweg aus. Mit dieser gehen Regenschauer und mitunter intensive Gewitter einher. Der Schwerpunkt liegt der Gewitter liegt vor allem im Westen, im Norden sowie in Osttirol und Oberkärnten. Im Laufe der Nacht ziehen Schauer und Gewitter ostwärts weiter, schwächen sich aber voraussichtlich nach und nach ab und im Südosten sowie im Nordosten kann es regional sogar trocken bleiben. Während der Föhn in den Abendstunden zusammenbricht, lebt mit Wolkenaufzug der Wind zwischen Oberösterreich und dem Burgenland lebhaft bis stark auf und dreht auf West. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 11 und 21 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten.
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