07. Jänner 2019 | 15:16 Uhr

Zillertal Lawine Bergrettung © Symbolfoto/ZOOM.TIROL

Drama im Tennengau

Vermisste Schneeschuhwanderer tot gefunden

Das Schnee-Chaos fordert seine nächsten Opfer.

Die beiden vermissten Schneeschuhwanderer wurden am Montagnachmittag von Bergrettern in Abtenau (Bezirk Hallein) tot aufgefunden worden. Bei dem ersten Opfer handelt sich um den 28-jährigen Jäger, wie der Bezirksleiter der Bergrettung im Tennengau, Wilfried Seidl, zur APA sagte. Der Mann war von einer Lawine erfasst worden. Er wurde mithilfe einer Lawinensonde gefunden. Nach der 23-Jährigen wurde anschließend noch gesucht, ehe auch sie nur mehr tot geborgen werden konnte.

Der 28-Jährige wurde bereits ausgegraben und abtransportiert. Er war laut dem Bergretter von einer Staublawine erfasst und in einen Graben geschleudert worden.
 

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Störungseinfluss, Schnee bis 900m, 3/9°

Tiefdruckeinfluss bringt recht verbreitet dichte Wolken sowie am Vormittag auch etwas Regen oder Schneefall, wobei der Schwerpunkt der Niederschläge an der Alpennordseite zwischen dem Tiroler Oberland und dem Mostviertel liegt. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1100m Seehöhe. Am Nachmittag beruhigt sich das Wetter dann aber langsam und vielerorts lockert es noch auf, meist trüb bleibt es an der Alpennordseite. Generell wetterbegünstigt und zeitweise sonnig ist es ganz im Westen, im Südwesten und auch im äußersten Nordosten. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland und im Süden auch lebhaft aus Nord bis Nordost. Tageshöchsttemperaturen 5 bis 11 Grad.
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