03. Dezember 2014 | 23:46 Uhr

Schneekanonen_EXPA-Pictures.jpg © EXPA Pictures

Pisten grün

Verbot für Schnee-Kanonen

Der Westen wartet auf Schnee. Kurios: In Obertauern werden Schneekanonen verboten.

Langsam, aber sicher wird es ernst: Drei Wochen vor Weihnachten lechzen die Top-Skigebiete im Westen nach Schnee, doch die weiße Pracht lässt weiter auf sich warten.

Grüne Wiesen, geschlossene Lifte und frustrierte Wintersportler sind derzeit Alltag. Zuletzt forderte sogar die Bild die Deutschen um Boykott des Winterurlaubs bei uns auf.

Schneekanonenverbot
Selbst in Obertauern, das als schneesicher gilt, herrscht Nervosität: Weil ein Liftbetreiber jahrelang zu viel Wasser im Kunstschnee verwendete, hat die Bezirkshauptmannschaft seine Beschneiungsanlage verplombt.
Snow Mobile in Saalbach. Andernorts wurde bereits im Vorjahr dem möglichen Schneemangel entgegengewirkt : In Saalbach wurde im Februar 2014 ein Mega-Schnee-Depot angelegt, damit das Snow Mobile an diesem Wochenende auch sicher stattfinden kann.

Biathlon-Weltcup Hochfilzen:
Weil die Vorhersage auch den Organisatoren des Biathlon-Weltcups am 11. Dezember in Hochfilzen zu unsicher ist, wird auch dort Schnee herangekarrt. Einerseits soll ab heute die weiße Pracht vom Großglockner ins Tal gebracht, andererseits der 2014er-Schnee vom now Mobile „drittverwendet“ werden.

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Im N & NO regnerisch, im S & W sonniger, 3/11°

Mit der nächsten Warmfront ziehen dichte Wolkenfelder über den Himmel und im Norden und Osten Österreichs regnet es recht häufig. Die Schneefallgrenze steigt auf 1500 bis 2000m Seehöhe an. Im Westen und im Süden bleibt es trocken, hier kann sich zeitweise auch ein wenig die Sonne zeigen. Der Wind weht im Norden und Osten mäßig, vor allem in exponierten Lagen teils auch lebhaft, aus West. Sonst ist es eher schwach windig. Tageshöchsttemperaturen 4 bis 14 Grad, mit den höchsten Werten im Westen. Heute Nacht: In der Nacht trifft die nächste Störungszone von Norden her ein. Diese bringt generell viele Wolken sowie aufkommenden Regen und Regenschauer an der Alpennordseite sowie im Norden und Osten. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1200 bis 1500m Seehöhe. Wetterbegünstigt mit Auflockerungen ist es im Süden. Der Westwind legt zu und bläst recht verbreitet mäßig bis lebhaft, nur im Süden bleibt es windschwach. Tiefsttemperaturen je nach Wind minus 2 bis plus 8 Grad.
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