23. Juli 2017 | 08:08 Uhr

Murenabgang Tirol Fernpaß © Archivbild/APA

Schwere Schäden

Unwetter verwüsten Teile Österreichs

Heftige Unwetter haben für umstürzende Bäume und einige Muren gesorgt.

In der Nacht auf Sonntag gab es in weiten Teilen Österreichs heftige Gewitter, die zu zum Teil schweren Schäden führten. In Salzburg verlegten Muren eine Straße, in Vorarlberg beschädigte ein umstürzender Baum Autos, ein Blitzschlag löste einen Brand aus.

In Großarl im Pongau haben drei Muren die Straße ins Ellmautal auf einer Länge von 150 Metern verlegt. Auch einige Hausbewohner entlang der Straße sind von den Unwetterfolgen betroffen. "Die Fassaden sind beschädigt, und es sind auch Geröllmassen in die Häuser eingedrungen teilweise", berichtet der Groarler Feuerwehrkommandant Josef Promegger im ORF. Verletzt wurde niemand.

Auch in Bregenz (Vorarlberg) wütete ein heftiger Sturm. In der Vorklostergasse wurden zwei Autos sowie eine Müllsammelstelle von einem umstürzenden Baum beschädigt. Die Feuerwehr Vorkloster war mit drei Fahrzeugen und 20 Mann im Einsatz. In Hittisau löste ein Blitzschlag einen Brand aus. Die Hausbesitzer waren zu diesem Zeitpunkt zu Hause und stellten zunächst eine starke Rauchentwicklung in der leerstehenden Dachgeschoßwohnung fest. Der Hausbesitzer versuchte, das Feuer mittels Feuerlöscher zu löschen, was aber nicht gelang. Der Brand konnte kurze Zeit später von der Feuerwehr Hittisau unter Kontrolle gebracht werden. Am Einfamilienhaus entstand hoher Sachschaden.  

Die Prognose für den Sonntag:

Im Osten hält sich noch warme und schwüle Luft, von Westen her beginnt es mit einer ersten Kaltfront allmählich abzukühlen. Verbreitet bilden sich im Lauf des Tages hochreichende Wolken, Regenschauer und teils heftige Gewitter, wobei die Gewittergefahr im Westen deutlich abnimmt, während es im Südosten noch bis zum Abend trocken bleiben kann. Mit den Gewittern sind Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Der Wind weht abseits der Gewitter schwach bis mäßig aus variablen Richtungen. Frühtemperaturen 14 bis 21, Tageshöchsttemperaturen 23 bis 35 Grad.

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten. Heute Nacht: In der Nacht regnet und schneit es im Westen und Südwesten immer wieder. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite auf 500 bis 900m, im Süden bleibt sie bei rund 1200m Seehöhe. Nach Osten zu verläuft die Nacht eher nur gering bewölkt. Der teils noch mäßige bis lebhafte Südwind im Bergland und im Osten lässt deutlich nach. Tiefsttemperaturen minus 1 bis plus 5 Grad.
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