31. Juli 2021 | 07:53 Uhr

Unwetter.jpg © ZAMG

Schwere Schäden

Unwetter: Sturm riss in Tirol mehrere Bäume aus

Auch in Tirol bildeten sich am Freitag mehrere schwere Unwetter.

Ein Unwetter mit starken Windböen hat am gestrigen Freitagabend zahlreiche Bäume im Tiroler Oberland umgeknickt. Bei einem Campingplatz in Reutte stürzten gegen 20.10 Uhr mehrere Bäume um, teilte die Landespolizeidirektion Tirol mit. Personen seien nicht verletzt worden. In Fließ (Bezirk Landeck) blockierte ein ausgerissener Baum die L312.

In Tobadill (Bezirk Landeck) mussten 35 Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen ausrücken, um einen "äußerst großen Baum" zu entfernen, der in Richtung eines Wohngebietes gestürzt war. Ein weiterer Baum habe das Passieren einer Gemeindestraße in dem Ort unmöglich gemacht. Im Weiler Balzeren sei ein Hausdach teilweise abgedeckt worden, ein Baum in dortigen Garten sei umgestürzt. Personen seien nicht zu Schaden gekommen.
 

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Trüb, Regen und Schnee. -3/+5°

Ein Italientief sorgt im ganzen Land für dichte Wolken. Im Westen und Süden des Landes ziehen bereits in den Morgenstunden teils kräftige Niederschläge auf. Die Schneefallgrenze schwankt dabei teils stark und somit ist mit Regen, Schneeregen und Schneefall bis in tiefe Lagen zu rechnen. Vor allem in Norden schneit es zu Beginn leicht. Während der Mittagszeit kann der Schnee zeitweise in Schneeregen und Regen übergehen, bevor am Nachmittag die Schneefallgrenze von Norden her bis in tiefe Lagen absinkt. Vor allem im Nordosten intensiviert sich der Schneefall in der Nacht deutlich. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten auch lebhaft aus Nordost bis Ost. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 6 Grad. Heute Nacht: Zu Beginn der Nacht auf Freitag mischt sich in Ober- und Niederösterreich zunächst noch regional etwas Regen unter den Schneefall. Bereits in der ersten Nachthälfte sinkt die Schneefallgrenze bis in tiefste Lagen und somit schneit es hier verbreitet. Der Schneefall hält bis die Morgenstunden an. Auch in den übrigen Regionen ist mit Niederschlag zu rechnen. Im Südosten sinkt die Schneefallgrenze bis zum Morgen bis in die Niederungen, weiter im Westen sinkt sie auf etwa 500 bis 1000m Seehöhe ab. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten auch lebhaft aus nördlichen Richtungen. Tiefsttemperaturen minus 7 bis plus 2 Grad.
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