15. Juni 2015 | 07:37 Uhr

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Nickelsdorf

Unwetter: Nova Rock unterbrochen

Auftritt von The Gaslight Anthem von Gewitter unterbrochen.

Der Abschluss des diesjährigen Nova Rock in Nickelsdorf am Sonntag wurde von einem Gewitter getrübt. Die US-amerikanische Band The Gaslight Anthem hatte gegen 19.00 Uhr erst eine gute Handvoll Songs zum Besten gegeben, bevor das Konzert aufgrund einer Gewitterwarnung unterbrochen werden musste. Davor hatten Brian Fallon und Co Anhängern von handgemachtem Rock allen Grund zur Freude geliefert.

Unwetter mit Regen und Hagel
Aber es half alles nichts: Kaum wurde es still auf den Bühnen, folgten wie auf Kommando heftiger Regen, Donner und Blitz. Die Fans am Gelände suchten so gut es ging Schutz und verließen wie aufgefordert die Bereiche vor Blue und Red Stage.

Das kurze Unwetter mit starkem Regen und Hagel forderte die Mitarbeiter des Roten Kreuzes heraus: "Wir waren jedoch perfekt gerüstet, die Evakuierung ist reibungslos verlaufen", berichtete Einsatzleiter Martin Rechnitzer. Insgesamt wurden seit Beginn des Ambulanzdienstes mit Stand Sonntag 20.00 Uhr 2.339 Versorgungen durchgeführt. Rund 60 Patienten mussten zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus Kittsee, das für das Nova Rock als Stützpunktspital diente, gebracht werden, sagte Rotes-Kreuz-Sprecher Thomas Horvath. "Trotz der schwierigen Wetterverhältnisse war das Publikum heuer besonders freundlich und angenehm", lobte er die Fans.

Das Unwetter war nur von kurzer Dauer - gut 15 Minuten später hatten sich die schwarzen Wolken verzogen und kündeten nur Pfützen und Schlamm vom gewittrigen Intermezzo. Fortsetzen konnten Gaslight Anthem ihren Auftritt allerdings nicht mehr.

Farin Urlaub dagegen war während der Regen-Unterbrechung überzeugt, dass er seinen Auftritt pünktlich beginnen kann. Der Ärzte-Gitarrist auf Solopfaden sollte mit seinem Optimismus recht behalten.

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Trüb, im W und N aufkommender Schneeregen 1/7°

Heute Samstagnachmittag sorgt Störungseinfluss verbreitet für dichte Bewölkung. Südlich des Alpenhauptkamms regnet und schneit es weiter, die Schneefallgrenze liegt zwischen 1000m und 1400m. Von Nordwesten setzt ebenfalls Schneeregen ein, die Schneefallgrenze sinkt in der Folge immer mehr ab und liegt in der Nacht in den Niederungen. Der Wind weht vorerst schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen. Nachmittagstemperaturen 3 bis 11 Grad. Heute Nacht: Trüb und zunehmend winterlich verläuft die Nacht, denn der anfängliche Regen geht immer öfter in Schneefall bis in die Niederungen herab über. Vor allem im Bergland sowie im Osten kommt lebhafter bis starker Nordwind auf. Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht minus 6 bis plus 1 Grad.
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