30. Juni 2022 | 09:19 Uhr

Freistadt.jpg © FF Freistadt

Schwere Schäden

Unwetter in OÖ: Sturm deckte in Freistadt Dächer ab

Zuggäste der Summerauerbahn mussten in Sicherheit gebracht worden

In Oberösterreich haben ab Mittwochabend erneut Unwetter mit Windböen und starkem Regen Schäden angerichtet. In Freistadt wurden mehrere Dächer teils komplett abgedeckt. Fahrgäste der Summerauerbahn mussten von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden, nachdem eine Oberleitung beschädigt worden war und der Zug zwischen Kefermarkt und Neumarkt (Bezirk Freistadt) stehen blieb. Verletzt wurde in der Unwetternacht niemand, informierte die Landeswarnzentrale.

Freistadt2.jpg © FF Freistadt

Diesmal war besonders die Region Freistadt von dem Unwetter betroffen. Allerdings waren es dort weniger die Wassermengen als der starke Wind, der die Feuerwehrleute forderte. Vor allem in der Stadt galt es, unzählige abgedeckte Dächer provisorisch zu schließen. Neun Feuerwehren kamen den Kameraden in Freistadt zu Hilfe, insgesamt waren dort rund 150 Kräfte im Einsatz. In den Bezirken Linz-Stadt und Land sowie Perg waren es hingegen eher überflutete Keller, die ausgepumpt werden mussten, so eine erste Bilanz des Landesfeuerwehrkommandos.

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Viele Wolken und trüb, zeitweise Regen, 2/10°

Störungseinfluss sorgt recht verbreitet für trübe Wetterverhältnisse. In den meisten Landesteilen ist es dicht bewölkt. Lediglich im Südwesten scheint die Sonne immer wieder kurz. Mit Regenschauern ist fast im ganzen Land zu rechnen. Der Schwerpunkt liegt am Vormittag in der Osthälfte und verlagert sich am Nachmittag in die Westhälfte bzw. in das Bergland. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1300m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost. Tageshöchsttemperaturen 6 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten im Westen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag lockert die Bewölkung nördlich des Alpenhauptkammes auf und die Schauer gehen dort gänzlich zurück. Weiter im Süden und Osten und Nordosten halten sich länger kompakte Wolken und der eine oder andere Regenschauer ist auch noch möglich. Erst in den frühen Morgenstunden lockert die Bewölkung hier allmählich auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1000m Seehöhe. Der Wind weht meist nur schwach, nur im westlichen Donautal sowie dem Innviertel teils mäßig, aus Nordost bis Südost. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 3 und plus 4 Grad. Am kältesten wird es inneralpin.
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