18. Juli 2015 | 10:26 Uhr

unwetter_tirol.jpg © APA/ZOOM-TIROL

Westösterreich

Unwetter: Feuerwehr im Dauereinsatz

Gewitter sorgten für zahlreiche Einsätze in Tirol und Vorarlberg.

Wegen teils heftiger Gewitter mussten die Feuerwehren in Tirol und Vorarlberg am Freitagabend und in der Nacht auf Samstag zu rund 190 Einsätzen ausrücken. Häufigster Einsatzgrund waren laut Angaben der Leitstellen umgestürzte Bäume, die die Straßen blockierten. In Kufstein deckte der Sturm das Dach einer Wohnanlage ab, mehrere Pkw wurden schwer beschädigt. Verletzt wurde laut Polizei niemand.

Während eines Festes im Stadtpark Kufstein stürzte ein Baum auf eine Verkaufshütte, auch hier kamen nach Polizeiangaben keine Personen zu Schaden. Allein zwischen 18.00 und 20.00 Uhr seien 120 Einsatzmeldungen eingegangen, hieß es bei der Leitstelle Tirol. Besonders betroffen waren die Bezirke Imst, Innsbruck und Innsbruck-Land sowie Schwaz und Kufstein. Abgeknickte Bäume störten den Verkehr, kurzzeitig etwa auch auf der Inntalautobahn A12. Oberhalb von Obsteig (Bezirk Imst) kam es nach einem Blitzschlag zu einem Waldbrand. Die Brandbekämpfung in dem unwegsamen Gelände gestaltete sich sehr schwierig, das Feuer wurde gegen 23.00 Uhr gelöscht, so die Polizei.

In Vorarlberg zählte die Leitstelle 20 Einsätze, großteils im Raum Unterland. Zumeist habe es sich um umgestürzte Bäume, Telefonmasten, Werbeplakate oder Bauzäune gehandelt, berichteten die Einsatzkräfte. Einige Autos wurden durch herabfallende Äste demoliert. Im Wildpark in Feldkirch stürzte ein Baum auf den Zaun, was einigen Tieren einen kurzen Ausflug in die Freiheit ermöglichte, bevor sie von den Einsatzkräften eingefangen wurden. Am Bodensee bei Fußach (Bezirk Bregenz) geriet ein Segelboot kurz vor der Einfahrt zum Hafen in Seenot, weil es der Besatzung bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h nicht mehr gelang, die Segel einzuholen. Das Boot konnte rund einen Kilometer vor dem deutschen Ufer gestoppt werden.

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Wechselhaft und unbeständig, 14/23°

Mit Störungseinfluss ziehen verbreitet dichte Wolkenfelder über den Himmel und die Sonne scheint nur zeitweise. Zunächst regnet es vor allem im Westen, im Tagesverlauf steigt die Schauerneigung aber dann recht verbreitet an. Im Südosten sind zum Abend hin auch Gewitter möglich. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. Nachmittagstemperaturen 18 bis 26 Grad, mit den höchsten Werten im Osten. Heute Nacht: In der Nacht sind zunächst im Osten noch lokale Regenschauer, im Süden auch Gewitterzellen aktiv. Allmählich beruhigt sich hier aber das Wetter, die Wolken bleiben aber meist dicht. Überall sonst verläuft die Nacht trocken und es lockert von Westen her mehr und mehr auf. Der Wind frischt im Osten nochmals auf und bläst mäßig bis lebhaft aus Nordwest, sonst ist es windschwach. Tiefsttemperaturen je nach Wind 8 bis 17 Grad.
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